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Verunreinigte Deponie

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«Das Amt für Umwelt des Kantons Freiburg hat eine Übersicht über die verschmutzten Plätze im Kanton zusammengestellt. Die alte Deponie in Châtillon gehört dazu.» Der Gemeinderat der Stadt Freiburg bestätigte am Montagabend die Gefahr in seinem Bericht auf einen Antrag von Generalrat Christoph Allenspach (SP). Der Antrag Allenspachs habe nun die Nachforschungen der Gemeinde vorangetrieben.

Mittelfristige Sanierungsmassnahmen

Auf der Deponie «La Pila» – am Ufer der Saane, nicht weit von der Elektrofabrik in Altenryf entfernt, wurden von 1953 bis 1972 Haushaltsabfälle, Sperrgut und Industrieabfälle gelagert. Im Jahr 2004 hat ein spezialisiertes Geologenteam geprüft, ob diese Deponie eine konkrete Gefahr für die Umwelt bedeute. Es kam zum Schluss:«Die Stelle ist verschmutzt. Sie muss überwacht werden und mittelfristig müssen Sanierungsmassnahmen getroffen werden.»

Dies sagte Gemeinderat Claude Masset dem Generalrat. Wie wichtig diese Massnahmen seien und wie genau diese Arbeiten ausgeführt werden sollten, kläre die Stadt momentan ab. Er hob aber hervor, dass keine Güter oder Wasserfassungen in der Nähe seien, so dass von diesen städtischen Abfällen keine direkte Gefahr für Mensch und Tier ausgehe.
Im Jahr 1998 seien von «La Pila» einige grosse Gegenstände weggebracht worden um aufzuräumen. Aber es sei laut Masset noch nicht klar, welche Substanzen noch in diesem Boden seien. Verantwortliche der neuen Abfalldeponie, welche nicht weit davon entfernt ist, sagten gegenüber «La Liberté», dass rund 150000 bis 200000 m Erde auf 12000 m betroffen seien. Für eine allfällige Sanierung dieses «unheilvollen Erbes von veralteten Praktiken, die gar nicht so lang zurückliegen» (Masset), dürfte die Stadt aber zu 40 Prozent vom Bund subventioniert werden. Die finanziellen Auswirkungen würden die neue Deponie in Châtillon, nicht aber die laufende Rechnung der Stadt belasten, sagte Claude Masset.
Christoph Allenspach zeigte sich mit der Antwort halbwegs zufrieden. Er dankte fürs rasche Handeln, wollte aber möglichst bald einen Schlussbericht mit den konkreten Massnahmen zu Gesicht bekommen.

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