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Vielfältige Kunst aus Deutschfreiburg

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Silvia Zehnder-Jörg hat einen Bildband über Kunstschaffende aus Sense-, See- und Saanebezirk veröffentlicht

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

Der 239-seitige Bildband «KunstVoll», der soeben erschienen ist, sei eine Momentaufnahme des Deutschfreiburger Kunstschaffens, ein Querschnitt, aber auch ein Nachschlagewerk, sagte Autorin Silvia Zehnder-Jörg am Mittwoch vor den Medien. Es sei das erste Mal überhaupt, dass sich ein so umfassendes Werk ausschliesslich der bildenden Kunst aus Deutschfreiburg widme. Berücksichtigt wurden 109 Künstlerinnen und Künstler, Profis und Amateure, aus den Sparten Malerei, Zeichnung, Collage, Holzschnitt, Radierung, Comics, Glasmalerei, Skulptur, Plastik, Assemblage, Fotografie, Video-Kunst, Installation, Performance und Textilkunst. Der zeitliche Rahmen reicht von 1848 bis ins Jahr 2006.

Drei Jahre Arbeit

Jedem Künstler ist im Buch eine Doppelseite gewidmet. Auf der rechten Seite ist ein ausgewähltes Werk abgebildet. Links finden sich eine kurze Beschreibung des Künstlers und seines Schaffens sowie Details über die Biografie, über Ausstellungen und Präsentationen. In der Einleitung gibt Silvia Zehnder-Jörg einen Überblick über die bildende Kunst in Deutschfreiburg und über die Entstehung des Bandes. Eine ausführliche Bibliografie bietet weiterführende Hinweise zu allen Künstlern.Drei Jahre dauerte die Arbeit an dem Buch, das eine lang gehegte Idee des Deutschfreiburger Heimatkundevereins war. Begonnen habe alles mit Recherchearbeit in Museen und Galerien, Literatur und Presse, so Zehnder-Jörg. Noch lebenden Künstlern habe man zudem einen Fragebogen geschickt. Auf der Basis dieses Materials wählte eine eigens zusammengestellte Kommission die Künstlerinnen und Künstler aus. Mit den 70 noch lebenden Kunstschaffenden führte die Autorin persönliche Interviews.Das Ergebnis ist ein überaus lebendiges Bild einer vielfältigen und pulsierenden Kunstszene. «Es gibt in Deutschfreiburg ein erstaunliches Potenzial an Kreativität, eine Feststellung, die auch auswärtige Besucher immer wieder machen», so Silvia Zehnder-Jörg.

Nur mit finanzieller Hilfe möglich

Das Buch ist als 71. Band der Deutschfreiburger Beiträge zur Heimatkunde in einer Auflage von 2500 Exemplaren erschienen. Laut Charles Folly, Co-Präsident des Heimatkundevereins, hat das ganze Projekt über 100 000 Franken gekostet. Finanzielle Beiträge leisteten der Kanton Freiburg, die Loterie romande und private Sponsoren.Das Buch ist für 68 Franken erhältlich in den Freiburger Buchhandlungen oder direkt beim Verein (info@heimatkundeverein.ch).

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