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Villarepos genehmigt Baukredit

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 Kurz vor der Fusion mit Courtepin richtet Villarepos noch einmal mit der grossen Kelle an. Die Gemeindeversammlung genehmigte am Mittwochabend einen Kredit in der Höhe von 2,3 Millionen Franken für Arbeiten am Strassennetz. Konkret besteht das Projekt aus zwei Teilen. Einerseits wird die Modernisierung der Kanalisation weitergeführt. Schritt für Schritt werden in Villarepos die Einfach-, durch Mischleitungen ersetzt. Somit können die Leitungen für das Gebrauchtwasser der Haushalte vom eingefangenen Regenwasser getrennt werden, sagte Syndic Meinrad Monney. Für die unterirdischen Arbeiten sind Kosten in der Höhe 1,4 Millionen Franken vorgesehen. Weitere 900 000 Franken werden für Strassenbau und Verkehrsberuhigung ausgelegt. Unter anderem ist laut Monney eine Begegnungszone vorgesehen.

Aus dem Publikum kam der Einwand, die drei Etappen kosteten 6 Millionen Franken, und das sei für ein kleines Dorf ein Luxus. Syndic Monney wandte ein: «Wir haben immer geschaut, dass wir die Ausbesserung des Strassennetzes mit Arbeiten an der Kanalisation in Übereinstimmung bringen.» Die Verkehrsberuhigung sei zudem eine Forderung aus der Bevölkerung. «Wenn wir mehr Sicherheit wollen, müssen wir das machen.» Es gehe namentlich um den Einbau von Trottoirs. «Andere Gemeinden stellen Blumentröge auf die Strasse und man muss Zickzack fahren.» Die Verkehrsberuhigung nehme nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten ein, die Strasse müsse zudem ohnehin aufgerissen und wieder instand gesetzt werden. Im gleichen Zug werde ausserdem die Strassenbeleuchtung erneuert.

Monney gab zu bedenken, dass es sich um ein Vorprojekt handle, es werde noch im Detail ausgearbeitet. Die Bürger nahmen die Vorlage deutlich mit drei Gegenstimmen und vier Enthaltungen an.

Positive Jahresrechnung

Die Jahresrechnung hiessen die 36 Bürger einstimmig gut. Sie schloss mit einem Ertrag von 3,15 Millionen Franken. Unter dem Strich schaute ein Plus von 27 000 Franken heraus; dies, obschon das Budget ein Minus vorgesehen hatte. «Das Ergebnis ist unerwartet gut», frohlockte Finanzvorsteher Olivier Simonet. Ausserordentliche Steuern spülten Geld in die Kasse. Allerdings: Die Einkommenssteuern, die laut Simonet einen wesentlichen Teil der Einnahmen ausmachen, stagnierten. Mit dem guten Abschluss habe die Gemeinde zusätzliche Abschreibungen in der Höhe von rund 200 000 Franken machen können. «Wir haben aber beschlossen, darüber hinaus keine zusätzlichen Reserven anzulegen», sagte Simonet. Es sei genug Geld vorhanden für anstehende Projekte. fca

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