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Villars-sur-Glâne will Gemeindehaus bauen

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Seit 2006 ist die Gemeindeverwaltung von Villars-sur-Glâne im Cormanon-Centre untergebracht. 2019 läuft dort der Mietvertrag aus. Darum sah der Gemeinderat den Zeitpunkt gekommen, um über die Zukunft nachzudenken. Seit 2011 hat eine Arbeitsgruppe verschiedene Optionen geprüft. Am Donnerstagabend nun hat der Gemeinderat dem Generalrat einen Vorschlag unterbreitet: Dieser sieht einen Projektwettbewerb für ein künftiges Gemeindezentrum auf der Parzelle neben dem Nuithonie vor. Mit 29 Ja- und sieben Nein-Stimmen bei sieben Enthaltungen stimmte der Generalrat einem Kredit in der Höhe von 380 000 Franken für die Durchführung des Wettbewerbs zu. Dem deutlichen Abstimmungsergebnis waren allerdings eine lange Diskussion und drei Rückweisungsanträge vorangegangen.

Die Fraktionen der CVP, der CSP und der Grünen wollten das Geschäft zurückweisen. Die Frage des Standorts sei nicht ausreichend geklärt, und der Zeitplan mit Baubeginn im Januar 2018 scheine unrealistisch, sagte CVP-Sprecherin Francine Defferrard. Die CSP hätte sich im Sinne des verdichteten Bauens ein Gesamtkonzept für die ganze Parzelle gewünscht, so Sprecher Pierre-Yves Moret. Adrian Etter von den Grünen schliesslich gab zudem die Möglichkeit einer künftigen Fusion mit anderen Gemeinden zu bedenken: Ein solches Szenario sei überhaupt nicht geprüft worden. Trotz all dieser Argumente lehnte der Generalrat die Rückweisungsanträge mit 27 Nein- und 15 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung ab und folgte damit den Überlegungen des Gemeinderats.

Zu wenig Platz

Die Miete am aktuellen Standort koste die Gemeinde mehr als 28 000 Franken im Monat, hatte Syndique Erika Schnyder (SP) argumentiert. Zudem sei die finanzielle Lage der Gemeinde heute viel besser als 2006 und der Zeitpunkt für einen Neubau wegen der tiefen Zinsen ideal. Und aus Platzgründen sei ein Umzug über kurz oder lang sowieso nicht zu vermeiden: «Der vorhandene Platz reicht nicht, um die Bedürfnisse der Verwaltung und des Gemeinderats zu decken», so Schnyder. «Wir mussten schon Gemeinderatsbüros und Konferenzräume opfern und könnten heute keine einzige zusätzliche Person anstellen.» Die einzige Alternative zu einem Neubau wäre darum, anderswo grössere und damit auch teurere Räume zu mieten.

In den Neubau soll dereinst auch die interkommunale Polizei einziehen. Hingegen sollen die technischen Dienste im aktuellen Gebäude bleiben, das sich im Besitz der Gemeinde befindet.

Schulhaus wird renoviert

Einstimmig und diskussionslos hat der Generalrat zwei weiteren Krediten zugestimmt: 7,12 Millionen Franken für die Aussenrenovierung des Schulhauses Cormanon inklusive einer Solaranlage auf dem Dach und 100 000 Franken für eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schulhauses Rochettes.

Die Erneuerung der Fassade und des Dachs der Schule Cormanon ist schon länger geplant. Das Gebäude wurde 1965 gebaut und 1968 und 1975 erweitert. Zu den Arbeiten gehören eine Asbestsanierung, eine neue Isolation, der Anschluss an die Fernwärmeheizung und die Sanierung der Ventilation. Das äussere Erscheinungsbild des Schulhauses soll sich nicht verändern: Man habe sich bewusst entschieden, die Originalarchitektur der Sechzigerjahre zu erhalten, heisst es in der Botschaft des Gemeinderats. Die Arbeiten werden rund zwei Jahre dauern. Es würden alle möglichen Massnahmen ergriffen, um den Schulbetrieb so wenig wie möglich zu stören, so der Gemeinderat.

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