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Von weissen Göttern und lustigen Witwen

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Von weissen Göttern und lustigen Witwen

Veranstaltungskalender des Podiums Düdingen mit vielen Höhepunkten

Margrit Läubli und César Keiser spielen «Frisch geliftet», die Oper Freiburg spielt Arthur Honeggers Operette «König Pausol», und vieles mehr – insgesamt neun kulturelle Anlässe stehen im Düdinger Podium bis Ende März 2004 auf dem Programm.

Am ersten Oktober fällt der Startschuss zur neuen Saison 2003/04 der Abonnementsveranstaltungen im grossen Aufführungssaal in Düdingen. Zusätzlich zum Abonnementsprogramm findet im Januar 2004 das traditionelle Neujahrskonzert statt. Eine kurze Vorschau der gebotenen Aufführungen soll alle jene «gluschtig» machen, die sich bereits ein Saisonabonnement gesichert haben oder beabsichtigen, eine Darbietung zu besuchen.

Götter in Weiss

Zum Besten, was die Schweiz im Bereich Musik und Comedy zu bieten hat, gehören zweifellos die Peperoni und ihr neues Programm. «Götter in Weiss» ist eine vielseitige und witzige Ärzte-Revue, gespickt mit gesellschaftlichen Aspekten, atemberaubenden Wortspielen, schwarzem Humor und mitreissender Musik, von Rock, Pop, Musical bis hin zum Schlager. Eine freche Parodie, die das Publikum zu herzlichem Lachen verführt.

Frisch geliftet

Seit 40 Jahren leben Margrit Läubli (75) und César Keiser (78) als unverwechselbare Interpreten auf der Bühne für die Bühne. Nun zeigen sie ihr neuestes Stück «Frisch geliftet», das sich mit Themen beschäftigt, die uns alle – früher oder später – angehen. Wohin, wenn das Chassis lottert, der Motor stottert? In die Klinik – in die Beautyfarm? Die Kaste der Alten gibt zu denken und zu lachen – das Duett der Senioren ist eine zeitkritische, brillante und sehr vergnügliche Show.

Der Troubadour

Romantik, Liebe, tödliche Eifersucht und wahnsinnige Rachsucht sind die treibenden Kräfte des «Troubadour». Ort und Zeit der Handlung ist Spanien zu Beginn des 15. Jahrhunderts, als ein Bürgerkrieg das Land erschütterte. Giuseppe Verdi erreichte in dieser Oper die musikalische Meisterschaft und die Ausdruckskaft seiner reifen Jahre. Erstmals wird im Podium die Handlung des von der Compagnia d’Opera Italiana di Milano in italienischer Sprache vorgetragenen Werkes deutsch übertitelt. So können die Zuschauer das Geschehen auf der Bühne besser verfolgen.

Die lustige Witwe

Schön und vor allem steinreich ist die junge, lebenslustige Witwe Hanna Glawari. Ihr Mann hat ihr ein gewaltiges Erbe hinterlassen. Deshalb liegt man ihr in den Ohren: Sie soll den Grafen Danilo heiraten – aus Staatsräson, um damit den finanzschwachen pontevedrinischen Staat zu retten. Ohne ihr Vermögen ginge dieser bankrott. Die Witwe will keine Geldheirat. Und auch Graf Danilo verabscheut eine solche Verbindung, zumal er vor Jahren Hanna umworben hat. So bedarf es einiger Umwege, Intrigen und Zufälle, bis sich die beiden gestehen, dass sie sich wirklich lieben – und das schon seit Jahren.

Franz Lehárs Operette, im Podium aufgeführt vom staatlichen Musiktheater Sofia, zeichnet sich aus durch die erstaunliche, blendende Fülle glänzender musikalischer Einfälle. Man denke dabei an die Stücke «Ich bin eine anständige Frau», «Lippen schweigen», «Das Vilja-Lied», «Da geh‘ ich ins Maxim» oder «Ja, das Studium der Weiber ist schwer».

Die Abenteuer des Königs Pausol

Mit den «Aventures du roi Pausole», die 1930 in den Bouffes Parisiens uraufgeführt wurden, konnte der Schweizer Komponist Arthur Honegger in Paris einen überwältigenden Publikumserfolg feiern. Der ganz im französischen Geist lebende und schaffende Honegger zögerte keinen Augenblick, dem Auftrag eines Verlegers nachzukommen und ein leichtgewichtiges, wenn auch glänzend gemachtes Musik-Theaterstück zu schreiben. Das Werk erzählt die erotische, frivole Geschichte eines Phantasiekönigs und seines Harems, in dem 365 Frauen leben. Es ist mit reizenden Musiknummern ausgestattet, die an den Stammvater Offenbach erinnern. Ein sehr vergnügliches Werk mit viel Sinn für Witz, Geist und Parodie war geboren, das die Oper in Freiburg nun aufführen wird.

Ocelot – Zirkus der Träume

Gründer und Künstlerischer Leiter des Ensembles ist Bogdan Zajak, dreimaliger Weltmeister in Sportakrobatik und jahrelang umjubelter Akrobat des kanadischen «Cirque du Soleil». Von atemberaubender Wurfakrobatik über schwindelerregende Luftnummern bis zu mit tänzerischer Leichtigkeit präsentierter Gruppenakrobatik beherrschen die jungen polnischen Artisten alle Sparten der Zirkuskünste. Tanz, Akrobatik und Pantomime gehen eine faszinierende Synthese ein – eine absolute Ausnahmeerscheinung in Europa.

Zwanzig athletische Körper gehen an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Vierzig Hände, die zupacken, sich halten, sich in schwindelnde Höhen ziehen. Vierzig Füsse, die balancieren, zentimetergenau auf Fingerbreite landen. Zwanzig Augenpaare, die im Bühnenlicht strahlen. Dreitausend Muskeln, die sich strecken, und zehntausend Träume. Der Faszination der Gruppe kann man sich nicht so leicht entziehen.

Die Csardasfürstin

Die Silberne Ära der Wiener Operette erreichte ihren Höhepunkt mit der 1915 entstandenen «Csardasfürstin» von Emmerich Kálmán.

Die Künstlerin Sylva Varescu, von zahlreichen Verehrern umschwärmt, hat sich für den jungen Adeligen Edwin entschieden, der ihre Liebe leidenschaftlich erwidert. Edwins Vater, Fürst Leopold Maria von und zu Lippert-Weylersheim, ist aber nicht bereit, dieser Verbindung seinen Segen zu geben, und bastelt an einer Intrige, die der Liaison ein Ende setzen soll: Edwin wird ohne sein Wissen mit der Komtesse Stasi verlobt. Sylva fühlt sich betrogen und reist nach Amerika. Doch auch der grosse Teich kann die Liebenden nicht dauerhaft trennen. Und alles Standesdenken hat ein Ende, als Fürst Leopold Maria erfährt, dass auch seine Gattin sich einst als Chansonnière verdingt hat. car

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