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«Vorsätze machen – das ist altmodisch»

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Was sagen prominente?

«Vorsätze machen –
das ist altmodisch»

Beim Jahreswechsel blicken viele Leute auch mal kritisch auf das eigene Treiben während des Jahres zurück und überlegen sich, was sie besser machen könnten. Auch wenn zurückgefragt wurde, ob es im Ernst noch Leute gibt, die Vorsätze fassen, liessen sich doch einige finden. Hier eine Reihe ihrer Vorsätze fürs 2004.

Ruth Lüthi , Staatsrätin: «Ich mache keine Vorsätze, um Gewohnheiten zu ändern, sondern um meine Schwerpunkte zu definieren. So überlege ich, was ich unter Dach bringen und wo ich mich entlasten will. Ich möchte einige interkantonale Engagements abhacken, um fürs Staatsratspräsidium 2005 richtig bereit zu sein für den Kanton.»

Valentin Wirz , Freiburger Sportler des Jahres 2003: «Ich bin zufrieden mit meinem bisherigen Lebenswandel und werde da nicht viel ändern. Es wird hoffentlich bleiben wie bisher.»

Bruno Jendly , Präsident Gewerbeverband Sense: «Ich möchte für meine Angestellten eine bessere Auslastung bei der Arbeit erreichen. Bis anhin sind die Leute automatisch gekommen. Jetzt aber müssen wir uns mehr mit der zukünftigen Kundschaft auseinander setzen und aktiver der Arbeit nachgehen.»

Barbara Schwaller , Bibliothekarin: «Ich kann Ende Januar ein Hündchen abholen, das nach 15 Monaten bei uns zum Blindenhund ausgebildet werden soll. Ich möchte diese Aufgabe so gut wie möglich erfüllen. Sonst fasse ich keine Vorsätze mehr, denn ich habe sie in jungen Jahren nie halten können.»

Guido Philipona , Abakustiker und bekannt vom Rega-TV: «Ich habe keine Vorsätze. Das ist doch altmodisch. Ich rauche nicht, trinke nicht und wiege nicht zu viel. Ich glaube, Vorsätze sind nicht nötig, weil ich schon das ganze Jahr mit mir zufrieden bin.»

Florence Cauhépé , Wirtschaftsdelegierte Freiburg und Umgebung: «Ich habe beruflich vor allem zwei neue Projekte: Beim Kleingewerbe in Grossfreiburg wollen wir erfragen, was bisher gut und was nicht so gut war. Und mit zinslosen Mikro-Krediten wollen wir Kleinunternehmen erstmals direkte Finanzhilfe leisten und ihnen so aus Engpässen helfen können.»

Philippe von Känel , internationaler Luftgewehr-, Armbrust- und Kleinkaliber-Schütze: «Das Wichtigste ist Freude zu haben am Leben. Ich wünsche mir gute Gesundheit, dass im Sport alles gut läuft und das Glück auf meiner Seite ist. Dafür muss ich dort weiterarbeiten, wo ich angefangen habe.»

Gustav alias Pascal Vonlanthen, Sänger und Liedermacher, vor seiner Abreise nach Thailand: «Ich will einmal Neujahr unter Palmen verbringen.»

Paul Clément , OK-Mitglied Gewerbeausstellung Tafers: «Ich wünsche mir eine gute Gata – die Gewerbeausstellung im Mai. Vorgenommen habe ich mir aber, jederzeit ruhig und besonnen zu bleiben. Vor allem im Strassenverkehr gibt es viele Ungeduldige. Ich will mehr Rücksicht nehmen und den Gentleman spielen.»

Regula Zahno-Jungo , Langstrecken-Läuferin: «Vor allem will ich mich weniger stressen lassen. Bei der Arbeit oder im Privaten setze ich mich zu schnell unter Druck. Da Rennen für mich Ausgleich und Erholung sind, kann dies vielleicht auch ein Vorbild fürs restliche Leben sein.»

Polizeibeamtin in Freiburg: «Unserer Ansicht nach sollten sich eher die Leute gute Vorsätze für ihr Verhalten gegenüber der Polizei fassen. Oft reagieren sie nämlich schon aggressiv, wenn wir nur in Uniform durch die Stadt spazieren.»

Arthur Zurkinden , Vize-Chefredaktor der Freiburger Nachrichten: «Ich habe mir vorgenommen, keine spanischen Nüssli mehr zu essen, weil mir diese immer im Hals stecken bleiben.»

Die FN können ja dann in zwei Monaten nochmals nachfragen, wie es um all diesen gute Vorsätzen steht …

Christian Schmutz

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