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Vorurteile ablegen

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Soll hierzulande ein Asylzentrum eröffnet werden, sind die Reaktionen immer dieselben: Profilierungssüchtige Politiker aus dem rechten Lager wittern ihre Chance, appellieren an die niedrigsten Instinkte und hetzen auf gegen den «bösen Staat», der ausgerechnet sie mit der Unterbringung von Asylsuchenden bestrafen will. Die Heftigkeit, wie dies nun im Fall Giffers geschieht, überrascht nur im ersten Moment. Wenn ein Syndic nämlich mit provokativen Begriffen wie «Asylantentsunami» um sich schlägt, giesst er Öl ins Feuer, wo eine Versachlichung der Diskussion gefragt wäre. Und wenn die Gegner des Asylzentrums die Informationspolitik des Bundes ins Zentrum ihrer Kritik rücken, ist dies ganz einfach nur scheinheilig. Denn was wäre passiert, wenn Pläne für die Umnutzung der Guglera schon vor einem halben Jahr publik geworden wären? Dieselben Leute hätten ihren «Widerstandstsunami» bereits damals gestartet!

Als vor drei Jahren die Bevölkerung unserer Gemeinde über die Eröffnung eines Asylzentrums informiert wurde, gab es ebenfalls viele kritische Stimmen. Unsicherheit und auch Ängste in der Bevölkerung waren spürbar. Dank sachlichem und unaufgeregtem Politisieren ist es dem Gemeinderat damals gelungen, die Situation zu beruhigen. Nicht wenige Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner haben in der Folge Vorurteile und Ängste vor dem «Fremden» ablegen können, haben Kontakte mit den Asylsuchenden gepflegt und sich mit ihnen ausgetauscht.

Eigentlich schade, ist die Guglera so weit von Giffers und den Nachbardörfern entfernt. Ich würde nämlich der ansässigen Bevölkerung all diese positiven Erfahrungen ebenfalls gönnen …

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