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Wackeliger Balanceakt auf dem Riesenbrett

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Er legt das riesige Surfbrett ins Wasser, steigt auf und paddelt elegant los: Die FN haben Dylan Moser als Lehrer für eine Lektion Stand-up-Paddling gebucht. Er ist eine gute Wahl, wie sich bald herausstellt. Moser führt im Murtner Surfcenter «Bise Noire» nicht nur Anfängerinnen und Anfänger in die Künste des Stand-up-Paddlings–kurz SUP–ein, sondern hat der neuen Sportart sogar seine Maturaarbeit gewidmet, wie er bei der Einführung auf der Wiese erzählt. «SUP ist gesund. Das Ausbalancieren stärkt die innere Haltemuskulatur, das Paddeln die äusseren, sichtbaren Muskeln.»

Tönt gut, denkt sich die Testerin. Nichts wie ab ins Wasser und Lehrer Dylan nach. Die Schülerin präsentiert sich aber wohl weit weniger elegant als ihr Lehrer: Das riesige Surfbrett ins Wasser legen, draufknien, und mit dem Paddel rein ins Wasser. Knien? Wer SUP lernt, klärt Moser vorgängig auf, kniet zuerst, weil es mit verkürzten Beinen auf dem Brett stabiler ist. Der Einstieg ist also geschafft. Mit einem sicheren Abstand zum Ufer heisst es nun: Auf die Füsse stehen. Mit etwas Angst und viel Konzentration gelingt auch das. Obschon das Surfbrett unter den Füssen gross ist, ist es über den Füssen wackelig. Mit ein, zwei Paddelschlägen kommt das Brett aber in Fahrt, und es wird stabiler.

Zum Glück ist die Seeoberfläche heute glatt. Wäre es nämlich welliger, würde das Brett noch mehr schwanken. Wellen auf dem SUP suchen die Profis, erzählt Dylan Moser vor der Lektion–die finden sie zum Beispiel im Broyekanal: Fährt dort ein Kursschiff durch, könne man die Wellen abreiten, so Moser. «Das ist cool, aber auch schwierig.» SUP komme aus Hawaii, klärt er auf. «Die Surflehrer benutzten ein stabiles Brett, um ihre Schüler zu unterrichten.» Seit mehr als zehn Jahren ist SUP auch in der Schweiz bekannt. Und auch die Kunden von «Bise Noire» machen beim Trend mit: Bei schönem Wetter sind oft alle der 15 Mietbretter im Wasser.

Von der Theorie zurück in die Praxis: Gerade aus geht gar nicht so schlecht. Auch der Halt auf dem Brett wird immer besser. Doch dann zeigt Dylan Moser, wie ein SUP-Fahrer wendet: Ausfallschritt nach hinten, mit dem Paddel eine C-artige Bewegung vom Brett weg, und schon fährt er in die andere Richtung. Die Schülerin macht nach, aber merkt bald, dass es beim Ausfallschritt mit dem rechten Bein nach hinten sofort wieder wackelig wird. Die Wende funktioniert, obschon das Paddel beim ersten Versuch auf der falschen Seite vom Brett ins Wasser taucht, wie Lehrer Dylan nach dem Manöver diskret bemerkt. Dennoch ist es ein Erfolgserlebnis–und macht Lust auf mehr.

Die Freiburger Nachrichten testen für Sie diesen Sommer in einer lockeren Serie aussergewöhnlicheSportarten.

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