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Wahlforschung kritisiert

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Deutscher Forscher mit eigener Methode

BERN. Bei der Erforschung des Wählerverhaltens bringe weder die reine Auswertung von Wahlstatistiken noch die Befragung von Wahlberechtigten ausreichend genaue Daten, kritisierte Kohlsche am Donnerstag vor Medienvertretern in Bern. Unpräzise, missverständliche Fragen oder mangelndes Erinnerungsvermögen der Befragten führten häufig zu ungenauen Ergebnissen. Statt dessen müsse man die Statistik mit Empirie (Erfahrungs-Auswertung) verbinden.Im Falle der Schweiz sollten die Panaschierstatistiken zusammen mit Befragungsdaten aus Selects-Wählerstudien verwendet werden. So liessen sich Wählerströme oder das Wählerverhalten bestimmter sozialer Schichten bis hinunter auf die Gemeindeebene genau rekonstruieren. Kohlsche hat ein entsprechendes Modell entwickelt, das er auch bei der Wählerforschung in der Schweiz einsetzt.Peter Selb, Mitverfasser der «Swiss Electoral Studies (Selects)» räumt ein, dass Wählerbefragungen nicht immer zuverlässig seien. Kohlsches Methode sei sehr anspruchsvoll. Eine gewisse Unsicherheit bleibe aber. «Die Zuverlässigkeit steht und fällt mit den Grundannahmen, von denen man ausgeht. Es sind und bleiben Schätzungen», gibt Selb zu bedenken. sda

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