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Was lange währt, wird endlich gut

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Seit 2004 verlangt der Bund, dass Menschen mit Behinderungen an Haltestellen des ÖV nicht mehr benachteiligt werden. Nun genehmigte der Grosse Rat unseres Kantons einen Kredit von 21,2 Millionen Franken, um bei 334 Bushaltestellen an Kantonsstrassen die Kantenhöhe anzupassen.

Nachfolgend eine kurze Rückblende über Mobilitätsfragen für Menschen mit Behinderung und vor allem für Menschen des dritten und vierten Alters in unserem Kanton: 2012 war das Konzept «Senior plus» in der Vernehmlassung. Am 1. Januar 2014 hätte das Gesetz in Kraft treten sollen. Dieses Konzept sieht unter anderem vor, dass ältere Menschen sich im öffentlichen Bereich bewegen können, ohne auf Hindernisse zu stossen, die ihre Selbstständigkeit einschränken oder sie in Gefahr bringen. Im Bereich der öffentlichen Transportmittel bestand also die Herausforderung darin, ein sicheres und zugängliches Verkehrssystem für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu errichten, das die Betroffenen dazu einlädt, es auch zu nutzen.

Schlussfolgernd kann gesagt werden: Einerseits ist es erfreulich, dass der Grosse Rat die oben erwähnten 21,2  Millionen Franken einstimmig mit 85 zu 0  Stimmen genehmigt hat. Andrerseits muss man sich als Laie fragen, warum es so lange gedauert hat. Schon lange ist es doch im Interesse unserer Gesamtbevölkerung, den öffentlichen Verkehr auszubauen und zu fördern. Ja, politische Mühlen malen einfach langsam, manchmal zu langsam! Sehr erfreulich ist ebenfalls, dass das Gesundheitsnetz Sense im Alterskonzept 2018–2030 unter dem Titel «Älter werden im Sensebezirk» einen separaten Themenbereich der «Mobilität und Infrastruktur» gewidmet hat.

Joseph Zosso, Schmitten

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