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Werke von einem Freiburger und zwei Wiener Komponisten

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 Fünf Abonnementskonzerte im Equilibre in Freiburg, weitere Konzerte in den Bezirken: Das Freiburger Kammerorchester verspricht eine vielseitige Spielzeit. Zwei Mal gelangen Werke zeitgenössischer Freiburger Komponisten zur Aufführung–so auch am Dienstag: René Oberson ist ein Organist und Komponist aus Freiburg. Mit seinem Werk «Le Grand Cercle» aus dem Jahr 1985 eröffnet das Orchester seine diesjährige Spielzeit. Das Werk sei ein «Aufruf zur Meditation», schreiben die Veranstalter: Sieben Sätze, die in ihrer Gesamtheit die Idee eines «organischen Ganzen» verkörpern, das den Menschen mit dem Universum verbindet.

 Werke aus jungen Jahren

Anschliessend interpretieren die Musiker unter der Leitung von Laurent Gendre zwei Werke der Wiener Klassik. Interessant dabei: Beide Stücke stammen aus dem frühen Schaffen des jeweiligen Komponisten. Ludwig van Beethoven–ein gebürtiger Deutscher, der aber vor allem in Wien wirkte–schrieb im Alter von 25 Jahren das Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur. Auch wenn das Werk aus seinen jungen Jahren stammt, ist schon Beethovens spätere Handschrift zu erkennen. Erste Züge des dramatischen Pathos, der die späteren Symphonien Beethovens charakterisiert, sind bereits hörbar. Der mehrfach ausgezeichnete russische Pianist Alexei Wolodin wird das Freiburger Kammerorchester als Solist am Flügel begleiten.

Im zweiten Teil des Konzerts steht eine Komposition des Urwieners Franz Schubert auf dem Programm: die Symphonie Nr. 3 in D-Dur. Der Komponist war erst gerade 18 Jahre alt, als er dieses Werk schrieb. Ob es wohl die jugendliche Verspieltheit war, die ihn beim Komponieren des letzten Satzes inspirierte? Das Werk endet mit einer «Tarantella», einem schnellen, aus Süditalien stammenden Volkstanz. Nach italienischer Vorstellung soll dieser Galopp den Rausch darstellen, den der Stich einer Tarantel auslöst. ko

 Equilibre,Freiburg. Di., 6. Oktober, 20 Uhr.

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