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Werte – Sind sie ein alter Zopf oder eine Notwendigkeit?

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Am 29. März lud der Gemeinnützige Frauenverein zum Frauenzmorge, unterstützt vom Landfrauenverein und dem Team des Claro-Ladens. Referent war Jakob Widmer, welcher sich zum Thema «Werte – ein alter Zopf?» Gedanken machte.

«Es ist ein Novum für mich, nur vor Frauen zu sprechen, und die Realität ist, ich kann Euch nichts beibringen. Jeder holt sich sein Wissen selber», begann der Lehrer und Schulgründer sein Referat. Kurzes Stutzen an den Tischen, dann gespanntes Zuhören.

Keine Schule, kein Betrieb und keine Familie funktioniert ohne Werte, sagte Jakob Widmer. «Zum Überleben braucht es Werte. Die Gemeinschaft sucht gemeinsame Werte und macht daraus Gesetze und Verfassungen. Werte an sich entstehen jedoch beim Individuum und sind zum grossen Teil anerzogen.» Wer als Kind, vor allem in den ersten dreiLebensjahren, Ungünstiges gelernt habe, vergesse das nicht, aber man könne es mit anderen, wichtigeren Sachen «überschreiben» – oder auch verdrängen. «Fakt ist auch, dass die Wirtschaft, der Staat und die Religionsgemeinschaften auf die Werterhaltung der nächsten Generation Einfluss nehmen wollen», so Jakob Widmer. Für ihn ist Wertevermittlung «von unten» wichtig. «Eltern und Lehrpersonen müssen wissen, dass sie Werte pflanzen. Werte wie Achtsamkeit, Fleiss, Ausdauer, Freundlichkeit sind eine Selbstverständlichkeit.»

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