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Weshalb eine Banklehre?

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Die Klasse 3C hat sich bei ihrer Recherche der Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann gewidmet. Entschliesst sich jemand, eine Banklehre zu absolvieren, so muss diese Person erst die Bank selbst kennenlernen. Die Jugendlichen der 3C haben sich deshalb mit Andreas Zbinden, Niederlassungsdirektor der Freiburger Kantonalbank (FKB) in Düdingen, getroffen und ihm Fragen rund um die Bank und die dortige Arbeit gestellt.

Andreas Zbinden, können Sie kurz Ihre Tätigkeit bei der Freiburger Kantonalbank beschreiben? Was tun Sie?

Ich bin der Niederlassungsdirektor in Düdingen und zuständig für das Marketing, das Personal und bearbeite hauptsächlich Kredite.

Wann etwa hat man als Kunde den ersten Kontakt mit einer Bank?

Die Eltern sorgen meist für das erste Konto. Das Geld auf diesen Konten ist aber geschützt und darf nicht für fremde Zwecke verwendet werden. Das ist das sogenannte Kindesvermögen: Die Eltern müssen nachweisen können, wofür sie das Geld brauchen. Eltern dürfen das Geld also nicht für ihren Eigengebrauch vom Konto nehmen. Mit zwölf Jahren aber bekommen die meisten Kinder dann eine Bankkarte statt Taschengeld. Wenn die Jugendlichen dann eine Lehre beginnen, eröffnen sie meist ein Lohnkonto.

Was unternimmt die Bank, wenn ein Kunde kein Geld mehr hat?

Wir als Bank müssen nichts unternehmen. Erst wenn die Kundin oder der Kunde Geld von der Bank holen möchte, werden wir aktiv. Vielleicht muss er oder sie dann einen Kredit aufnehmen. In der Regel überziehen nur wenige Kunden ihr Konto. Am meisten Schwierigkeiten haben Jugendliche im Alter von 18 Jahren, die nun selber Steuern und Rechnungen bezahlen müssen. Viele von ihnen lernen aber bald, besser mit Geld umzugehen.

Kommen wir zum Geld selbst: Soeben ist die neue Zehnernote im Umlauf. Was geschieht mit den alten Noten?

Man kann die alten Noten der Bank zurückbringen und bekommt dafür die neuen Noten. Die Bank schickt diese der Schweizerischen Nationalbank weiter, und dort werden sie dann gelagert.

Welche wird die nächste neue Note sein?

Die nächste neue Note wird die 200er-Note sein, und sie wird im Herbst 2018 in Umlauf kommen.

Eine andere Frage: Dürfen Mitarbeiter Piercings, Tattoos oder gefärbte Haare tragen?

Nein. Oder besser gesagt: Sie dürfen keine sichtbaren Tattoos oder Piercings tragen.

Haben vorbestrafte Personen auch eine Chance auf eine Ausbildung bei der Bank?

Allgemein hat man als vorbestrafte Person Schwierigkeiten, eine Lehrstelle zu finden. Es kommt natürlich auch immer darauf an, was man getan hat.

Welche Tipps geben Sie Jugendlichen, die eine Banklehre machen möchten?

Man sollte gut sein in Sprachen und Mathematik, immer einen guten Eindruck machen, Interesse zeigen und Fragen stellen – und dazu auch Schnupperlehren absolvieren.

Zur Ausbildung

Kaufmännische Lehre im Bankensektor

Bei der Freiburger Kantonalbank werden zurzeit 20 Lernende ausgebildet. Eine Banklehre sei eine sehr abwechslungsreiche Ausbildung, erzählen die Personen der Freiburger Kantonalbank, die wir befragt haben. Um sich bei der Berufswahl sicher zu sein, dass man eine Banklehre machen möchte, sollte man folgende Punkte überdenken: Habe ich Freude an Kundenkontakt und -beratung, Interesse am Bankwesen und an Zahlen, eine schnelle Auffassungsgabe und gute schulische Leistungen? Bin ich motiviert, teamfähig und organisationsfreudig? Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und beinhaltet eine theoretische und praktische Ausbildung, damit die Lernenden die verschiedenen Bereiche der Bank kennenlernen. Die Banklehre kann mit Berufsmatura (Profil M) oder ohne (Profil E) absolviert werden.

Klasse 3C, OS Düdingen

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