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Wie aus einer Gewitternacht ein Buch wurde

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FN-Gastbloggerin Karin Ledermann hat ihr drittes Buch veröffentlicht. Der Roman über ganz unterschiedliche Begegnungen auf einem Campingplatz beginnt ganz fein – und endet brutal.

Es ist Hochsommer 2020. Auf einem Campingplatz im Jura schlagen sich die Besucherinnen und Besucher mit der brütenden Hitze herum. Da sind eine Familie mit zwei kleinen Kindern, ein nicht gerade glückliches Paar und drei junge Männer, die ihren Frust gerne in Bier ertränken. Die Pandemie nagt an der Moral der Urlauber, lieber wären sie am Strand. Oder in einer besseren Beziehung. Oder unterwegs mit den cooleren Freunden.

Als ein friedliches älteres Paar zum Campingplatz am Doubs kommt, passen die beiden nicht so recht in die Szenerie. Ohne es zu wollen, provozieren sie, lassen Ängste und Frust der anderen Camper plötzlich zum Vorschein kommen. Und die Dynamik auf dem Campingplatz eskaliert.

Der Campingplatz ist echt

Mehr sei zur Handlung von Karin Ledermanns neuem Buch «Champagner und ein toter Hase» nicht verraten. Die 62-jährige Wahl-Murtnerin und FN-Gastbloggerin hat den Roman letztes Jahr im Spätsommer und Herbst geschrieben. Den Campingplatz am Doubs gibt es tatsächlich, und Karin Ledermann hat dort letzten Sommer einige Tage mit ihrem Mann im VW-Bus verbracht. «Ein sehr malerischer, friedlicher Ort», sagt sie im Gespräch mit den FN.

Die Idee zum Buch sei ihr in einer Nacht auf dem Campingplatz gekommen, als es gewittert habe, erzählt Ledermann. «Ich bin erwacht vom Gewitter und habe ein Rehkitz rufen gehört im Wald. Als ich so wach lag, kam mir die Idee zur Geschichte.» Sie habe sich überlegt, was alles passieren könnte. Vieles habe sich dann beim Schreiben entwickelt, auch die verschiedenen Charaktere.

Karin Ledermann kennt sich aus mit Schreiben: Sie schrieb schon als Jugendliche Geschichten und hat bereits eine Kurzgeschichtensammlung und einen Roman veröffentlicht, zudem bietet sie Schreibkurse und Lektoratsdienste an.

Unterschiedliche Perspektiven

Die Autorin sagt:

Mir ging es im Buch darum, aufzuzeigen, wie Beziehungen zwischen den Menschen sich entwickeln können und wie Ängste oder Frust unser Handeln beeinflussen können.

Sie beschreibt Szenen immer wieder aus anderen Perspektiven – und zeigt, wie unterschiedlich die Menschen ein und dieselbe Situation erleben.

Es sei denn auch anspruchsvoll gewesen, diese unterschiedlichen Perspektiven einzunehmen und dabei kohärent zu bleiben. «Was wissen die Personen, und was vermuten sie?» Auch war es ihr sehr wichtig, dass sie die Dinge korrekt beschreibt – und so, dass sie für die Leserschaft nachvollziehbar sind.

Das ist Karin Ledermann gelungen: Sie ist sehr nahe dran an den Protagonistinnen und Protagonisten, schreibt detailreich, und die klebrige Hitze auf dem Campingplatz ist förmlich spürbar. Nach und nach dröselt sie Gefühle und Beziehungen auf, bis es zum unvermeidlichen Finale kommt.

Im Fluss

Das Buch sei sehr schnell geschrieben gewesen, so die Autorin. Sie begann im August und hatte bereits Ende September, Anfang Oktober eine erste Fassung. «Dieser Fluss, als die Worte nur so aus mir heraussprudelten, ohne dass ich wusste, woher sie kamen, war das Schönste am Schreiben», sagt Karin Ledermann. 

Danach hat sie die erste Fassung noch mehrmals überarbeitet. «Ich bin etwas pingelig. Mich stört es, wenn Sätze zu ähnlich sind oder immer die gleichen Adjektive vorkommen.» Das Überarbeiten sei Fleissarbeit gewesen. Schliesslich gab sie das Manuskript fünf Erstlesern, die es nochmals überprüften.

Karin Ledermann hat das Buch im Selbstverlag publiziert. Es hat jedoch eine ISBN-Nummer und kann somit auch in Buchläden bestellt werden. Zudem können Interessierte es direkt bei der Autorin beziehen. 

Kommentar (1)

  • 01.12.2021-Kunz Susanne

    Ich liebe dieses Buch, so spannend und einfühlsam geschrieben, ein richtiger Lese Leckerbissen????Danke Karin

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