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Wie die SP Sense-Oberland den Schwung der Gemeinderatswahlen nutzen will

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Die Sozialdemokratische Partei gründet am 21. Oktober eine neue Sektion im Sense-Oberland. Dies, nachdem die SP nach der Ära Cyrill Brügger (im Nationalrat von 1987 bis 1995) dort kaum mehr präsent war. Die FN haben mit Adrian Leuthard, dem designierten Co-Präsidenten der neuen Sektion, über das Wiedererwachen der Partei gesprochen.

Adrian Leuthard, die SP ist bei den Gemeinderatswahlen im Frühling als Überraschungspartei wieder auf dem politischen Parkett im Oberland erschienen, und Sie haben in Plaffeien gleich einen Sitz gewonnen. Welche Erwartungen hat die SP nach diesem Überraschungscoup für die Grossratswahlen?

Der Erfolg war für uns keine Überraschung. Es gibt viele Leute in der Region, welche die Linke unterstützen – jetzt haben sie ein Gesicht dazu. Ich gehe davon aus, dass wir den Schwung aus den Gemeinderatswahlen mitnehmen können. Wir haben deshalb mit der Zweierkandidatur – Stefanie Schwaller und ich – gute Chancen für die Grossratswahlen.

Wo war die SP-Wählerschaft seit der Ära Cyrill Brügger? Nicht vorhanden, nicht aktiv, oder hat sie andere Parteien unterstützt?

Bei kantonalen und eidgenössischen Wahlen hat die SP immer einen ähnlich grossen Wähleranteil aufgewiesen. Auf Gemeindeebene musste sich die SP-Wählerschaft für eine andere Partei oder Bewegung entscheiden. Wir denken, dass die SP-Leute darauf gewartet haben, dass nun jemand kommt. Die waren da, aber nicht aktiv.

Im Sense-Oberland haben die Bürgerlichen in den Gemeinderäten klar die Mehrheit. Mit welchen Mitteln will sich die SP dagegen positionieren?

Wichtig ist, dass wir keine Konkurrenz zu bürgerlichen Parteien sein wollen. Sie sind auch wichtig für die Gesellschaft. Wir wollen unsere Themen wie Umwelt-, Sozial- und Migrationspolitik ins Zentrum rücken und Leute dafür motivieren und begeistern. Dies mit konkreten Angeboten wie Vorträgen, Aktionen und politischen Anlässen. Wir wollen vor allem auch die junge Wahlbevölkerung ansprechen. Es gibt viele Junge, die sich für Klimaveränderung und Sozialthemen interessieren und erwarten, dass in diesen Bereichen etwas passiert. Unser Ziel ist es auch, das verstaubte SP-Image im Oberland zu ändern. Wenn es uns gelingt, Leute zu begeistern, werden sie zu Sympathisanten der SP. 

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