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«Willkommen zu Hause!»

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Gestern war es endlich soweit: Erstmals durften die Gottéron-Fans «ihr» neues Stadion begutachten. Freilich, die Umstände waren besondere. So war es etwa zusammen mit den anderen National-League-Spielen einer der ersten Grossanlässe, die seit dem Verbot des Bundesrates im Zuge der Coronavirus-Pandemie ab diesem 1. Oktober wieder erlaubt waren. Ermöglicht wurde dies dank den strikten Schutzkonzepten, für die sich die Organisatoren verpflichten. Nur wer ein personalisiertes Ticket vorweisen konnte, dem wurde der Einlass ins Stadion gewährt – so die Körpertemperatur denn nicht über 37,5 Grad lag. Die Zuschauer nahmen das ungewöhnliche Fiebermessen an einem Hockeyspiel gelassen entgegen. «Wenn ich dafür wieder Hockey sehen kann, nehme ich das gerne in Kauf», sagte Armand Dekumbis aus Freiburg. Und auch für Samuel Oschwald war der kurze Temperaturcheck kein Problem. «Ich kenne das schon von Grossbaustellen. Masken tragen, Hände desinfizieren – daran hat man sich inzwischen gewöhnt», meinte der Gottéron-Fan ausSt. Antoni.

Dieser Teil des Hygienekonzepts stockte selbstredend den Zuschauerfluss. Bereits eine Stunde vor Spielbeginn hatten sich vor einem Teil der Eingängen lange Schlangen gebildet. Das Verständnis für die Verzögerung war jedoch gross. Einmal im Inneren der neuen Arena, gab es für die Fans ein Aha-Erlebnis. Gewiss, viele hatten über die Medien bereits Bilder oder Videos vom Stadion gesehen. Es mit eigenen Augen zu sehen, war aber noch mal etwas anderes. «Sensationell. Diese Halle entspricht den heutigen Standards», so die erste begeisterte Reaktion von Dekumbis. «Optisch sieht es toll aus. Nun muss sich nur noch weisen, ob sie auch dem Betriebstest standhält», meinte Oschwald, der gut zwei Stunden später zufrieden nach Hause gehen wird.

Endlich ist ausreichend Platz für die Zuschauer in den Gängen, man steht sich nicht mehr gegenseitig auf den Füssen rum, es hat genügend sanitäre Anlagen und das grössere Angebot an Verpflegungsständen sorgt dafür, dass der Fan nicht zu spät zurück auf seinem Platz ist, bevor das Spiel nach der Pause wieder aufgenommen wird. Apropos zu spät: Die Partie begann mit fünf Minuten Verzögerung, weil die Dankesreden von Gottéron-Präsident Hubert Waeber und Albert Michel, Präsident der Bauherrin Antre AG, etwas länger dauerten als geplant. Zumindest die Fans, die noch beim Eingang Schlange standen, werden es ihnen gedankt haben.

Überhaupt zeigten sich die Fans erkenntlich, indem sie die Masken vorschriftsgemäss trugen, im Wissen, dass nicht nur die Eishockey-Szene genau hinschaut, sondern die ganze Schweiz und vor allem jene, die den Grossanlässen während einer Pandemie kritisch gegenüberstehen. Dementsprechend diszipliniert zeigten sich die Fans, der Aussenwirkung bewusst. Zu dieser gehört auch, dass sich die Schiedsrichter bei der Videokonstellation die Hände desinfizieren und Schutzmasken anziehen. Es mag zuweilen Symbolpolitik sein, in Zeiten dieser «neuen Normalität» aber nötig.

Evident war hingegen, dass in den Schweizer Stadien vorderhand nur noch Sitzplätze erlaubt sind, um das Contact-Tracing zu gewährleisten. Das hat natürlich Einfluss auf die Stimmung, die meisten Hardcore-Fans aus der Kurve müssen daheim bleiben. «Es wird anders sein», blickte Samuel Oschwald vor Spielbeginn voraus. Und Armand Dekumbis rechnete mit mehr Show und Entertainment. Beide sollten recht behalten. Ganz grosse Emotionen kamen gestern kaum einmal auf. Nicht nur für die Spieler, auch für die Fans wird es eine ganz spezielle Saison. Doch für sie zählt, was vor dem ersten Bully gross auf dem Videowürfel gestanden schrieb: «Willkommen zu Hause!».

«Wenn ich dafürwieder Eishockeysehen kann, nehme ich das gerne in Kauf.»

Armand Dekumbis

Gottéron-Fan

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