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«Wir dürfen bauen!»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Baubewilligung für die Aufstockung und Renovation des Heims St. Martin in Tafers ist genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen: nämlich an dem Tag, an dem die Delegierten der fünf Trägergemeinden ihre Versammlung hatten. «Wir dürfen bauen, alles ist klar», verkündete ein glücklicher Verbandspräsident Markus Stöckli an der Versammlung vom Dienstag.

«Eine Riesenchallenge»

Jetzt steht der Verbandsleitung und dem Heim ein intensives Jahr bevor. Nächste Woche beginnen die Arbeiten für das 6,3-Millionen-Franken-Projekt. Zuerst ist das Haus B dran. Dort wird unter anderem ein neuer Lift eingebaut, und das Gebäude erfährt eine Aufstockung. In einer zweiten Phase wird Haus A renoviert. Ein wesentlicher Bestandteil des ganzen Projekts ist die Umwandlung der Doppel- in Einzelzimmer.

Während der ganzen Bauphase läuft der Betrieb normal weiter. «Wir versuchen so weit als möglich alle Aspekte zu berücksichtigen», erklärte Markus Stöckli. Spezielle Zügel-, Betreuungs-, Sicherheits- und Pflegekonzepte sollen für einen möglichst reibungslosen Ablauf sorgen. Allenfalls wird die Dotation des Pflegepersonals erhöht, um diese schwierige Phase zu überbrücken. «Es ist eine Riesenchallenge. Wir sind aber guten Mutes, dass wir das gut über die Runden bringen.»

Rechnung mit Gewinn

Haupttraktandum der Versammlung vom Dienstag war die Rechnung 2014. Auch da hatte der Vorstand den Gemeindevertretern von Alterswil, Heitenried, St. Antoni, St. Ursen und Tafers Positives zu berichten. Sie schliesst mit einem kleinen Gewinn von 17 000 Franken.

Das Plus wäre noch höher, doch hat der Vorstand eine Rückstellung von 175 000 Franken gemacht–dies für allfällige Mehraufwände im Zusammenhang mit dem Bauprojekt, wie der Finanzverantwortliche Hanspeter Bellorini ausführte.

Er zählte die wichtigsten «aussergewöhnlichen und nicht wiederholbaren» Gründe für das Ergebnis auf. Zum einen profitierte das Heim vom Systemwechsel beim Abrechnungsmodus des Kantons, was zugunsten des Heims ausfiel. Zum anderen war die Auslastung mit 99,47 Prozent ausserordentlich hoch. Zudem fiel wenig Unterhalt bei den Maschinen und Fahrzeugen an, da diese in den letzten Jahren systematisch erneuert worden sind.

Wegen der guten Auslastung fielen in der Rechnung auch die Pensions- und Pflegetaxen um 209 000 Franken höher als budgetiert aus. Bei den Löhnen und Sozialleistungen liegt der Betrag rund 186 000 Franken unter Budget. Dies ist unter anderem auf die Sparmassnahmen des Kantons zurückzuführen.

Die Delegierten haben die Rechnung 2014 mit einem Aufwand und Ertrag von rund 4,59 Millionen Franken einstimmig genehmigt.

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