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«Wir fühlten uns gut aufgehoben»

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Kantonales Jugendmusikfest in Marly mit Sensler Beteiligung

Autor: Mit SONJA HEIMO
sprach Imelda Ruffieux

Im Prinzip gab es eine sehr lange Vorbereitungszeit. Das Selbstwahlstück habe ich den Jungen schon im letzten September verteilt. Anfang Jahr haben wir dann angefangen, es intensiv einzustudieren und an den Details zu feilen. Wir haben dieses Stück bereits mehrmals vorgetragen, u.a. am Konzert der Musikgesellschaft.

Für dieses Fest haben wir keine Spezialproben eingeschaltet. Wir proben einmal die Woche je eine Stunde. Mit Jungen ist es schwierig, auf die Schnelle ein Stück einzustudieren. Sie brauchen die Routine und eine solide Aufbau-Arbeit.

Es war wohl das schwierigste Stück, das wir je gespielt haben. Ich leite die Jugendmusik seit fünf Jahren und hatte das Gefühl, dass sie soweit sind, einen Schwierigkeitsgrad höher zu spielen.

Das ist schwierig. Eigentlich kann man die verschiedenen Jugendmusiken gar nicht vergleichen. In den meisten Vereinen spielen Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren, bei uns sind die ältesten 16-jährig. Sie haben also ein ganz anderes Niveau. Auch die Besetzung ist nicht überall gleich und verändert sich ständig. Unsere Besetzung ist momentan sehr gut.

Ich kann nur sagen, wir haben das Beste gegeben und die Experten haben uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Die Experten bescheinigten uns, sehr musikalisch gespielt zu haben. Im Grossen und Ganzen ist der Gesamteindruck sympathisch. Wir müssen aber noch an der Intonation und auch am rhythmischen Zusammenspiel arbeiten.

Auf jeden Fall. Die Kritik ist gut ausgefallen. Der Aufwand hat sich gelohnt. Ich bin stolz auf unsere Jugendmusik.

Das Echo war recht positiv. Das lange Warten zwischendurch hat sie etwas gestört, aber das gehört bei solchen Anlässen halt dazu. Es hat ihnen gut gefallen, einmal vor grösserem Publikum zu spielen und vor allem vor Experten. Da herrscht eine ganz andere Ambiance.

Nach dem Spiel vor Experten
wissen sie, wo sie stehen. Der Dirigent weiss das meistens, aber wenn
die Spielerinnen und Spieler es
von aussenstehenden Fachleuten
bestätigt erhalten, hat es mehr Gewicht.
Der Umzug war sehr interessant zusammengestellt. Die Strecke war aber etwas lang. Es ist für die Jungen schwierig, gleichzeitig zu spielen und zu marschieren. Sie haben das sehr gut gemeistert.

Wir fühlten uns sehr gut aufgehoben. Staatsrätin Ruth Lüthi und andere Redner haben uns sogar auf Deutsch begrüsst und namentlich erwähnt. Wir wurden für den Auftritt auch auf Deutsch angesagt und das war wirklich schön. Die Organisatoren haben sich grosse Mühe gegeben, damit wir uns wohlfühlen. Auch die Bevölkerung von St. Antoni, vor allem die Eltern der Jungmusikanten liessen sich in Marly blicken. Für die moralische Unterstützung sind wir dankbar und auch darauf angewiesen. Es ist schade, dass nicht mehr Vereine aus dem deutschsprachigen Raum an solchen Festen teilnehmen.

Zum einen sind wir der einzige Verein, der im kantonalen Verband der Jugendmusiken Mitglied ist. Daher erhielten wir direkt ein Anmeldeformular. Zum anderen denke ich, dass der Anlass bei vielen Jugendmusiken gar nicht bekannt ist.

Ich glaube, die Kameradschaft spielt eine grosse Rolle. Wir sind eine sehr gute Truppe. Die Motivation geschieht gegenseitig und war noch nie so gut wie in diesem Jahr. Es herrscht ein Teamgeist, mit dem man etwas erreichen kann. Und wenn es gut läuft, sind die Jungen sowieso besser zu motivieren.

Ich arbeite gerne mit Jungen zusammen, weil ich finde, sie sind nicht so kompliziert. Sie sind auch flexibel und lassen sich leicht für etwas motivieren.

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