Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Wir hoffen auf weitere Unterstützung»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Wir hoffen auf weitere Unterstützung»

Frist für Aktienkapitalerhöhung der Kaiseregg-Bahnen wird bis Ende Juli verlängert

Rund ein Drittel der benötigten Aktienkapitalerhöhung für die erste Etappe des Ausbauprojekts an der Kaiseregg ist gesichert. Die Bahngesellschaft hat eine markante Wintersaison mit einem Rekord-Februar hinter sich.

Von IMELDA RUFFIEUX

«Die Aktienzeichnung ist gut angelaufen, auch wenn noch nicht alles erreicht ist, was wir brauchen», erklärte Alfons Ackermann, Verwaltungsratspräsident der Sesselbahn und Skilifte Schwarzsee Kaiseregg AG, an der gestrigen Medienorientierung. Neben den Gemeinden Plaffeien, Oberschrot, Plasselb und St. Ursen haben viele kleine Anleger Aktien gezeichnet. Auch von den örtlichen Vereinen und ihren Mitgliedern und von Banken kam ein positives Echo. «Bis jetzt ist es nicht schlecht gelaufen», meinte Alfons Ackermann.

Hoffen auf gute Schlussrunde

Mit dem bisher zugesicherten Betrag könne man anfangen, einen Teil des Projekts zu realisieren. «Wir hoffen aber auf weitere Unterstützung.» Aus der Bevölkerung seien durchaus positive Reaktionen gekommen, betonte er. «Angesichts der wirtschaftlichen Lage und der Skepsis der Leute haben wir ein gutes Resultat erzielt», hielt er fest. «Wir erhoffen uns eine gute Schlussrunde.» Man will bei einigen Unternehmen sowie bei Banken und der Gebäudeversicherung für einen Unterstützungsbeitrag vorstellig werden.

Info-Tag für Neugierige

An einem Tag der offenen Türe – voraussichtlich am Pfingstmontag – soll das Projekt einer weiteren Öffentlichkeit nochmals vorgestellt werden. «Viele Leute sind sich gar nicht bewusst, was der Betrieb einer Bergbahn alles beinhaltet», erklärte Alfons Ackermann und nannte u.a. Pistenfahrzeuge, Beschneiung, Berghaus-Betrieb und Rettungsdienst.

Projekt von 3,1 Mio. Franken

Das Projekt der Kaiseregg-Bahnen sieht vor, die Beschneiungsanlagen zu erweitern und den Trainerlift Gypsera zu sanieren. Insgesamt sind dazu 3,1 Mio. Franken notwendig. Finanziert wird dies von der Region Sense (Finanzbeitrag von 930 000 Franken), einem IHG-Kredit von 670 000 Franken und einem Bankkredit sowie mit einem Beitrag des Tourismusförderungsfonds.

Daneben muss die Gesellschaft 1,15 Mio. Franken durch eine Aktienkapitalerhöhung selbst aufbringen. Bisher kam ein Drittel dieses Geldes zusammen. Die Zeichnungsfrist wird bis Ende Juli verlängert, um die Finanzierung für den ersten Teil des Projektes besser zu unterlegen. Gemäss Alfons Ackermann wäre es von Vorteil, wenn man mit dem Beschneiungsprojekt (Pumphaus und technische Leitungen) anfangen könnte.
Gemäss Alfons Ackermann ist der Kaufvertrag mit den Besitzern der Gypsera am letzten Freitag unterzeichnet worden. Dies war eine Bedingung der Region Sense für den Bezug von IHG-Geldern.

Ein schlechter Start, dafür
ein Bilderbuch-Februar

Wie wichtig das geplante Erweiterungsprojekt ist, kam in der letzten Wintersaison deutlich zum Ausdruck. Adolf Kaeser, Direktor der Kaiseregg-Bahnen, sprach von einem «sehr markanten Winter». Zwar war man wetterbedingt sehr schlecht in die Saison gestartet, lag doch in der wichtigen Ferienzeit zwischen Weihnachten und Neujahr kein Schnee. Wäre die Erweiterung der Beschneiung bereits realisiert, hätte man dieses Problem mit Kunstschnee leicht beheben können.

So aber konnten die Bahnen erst am 5. Januar geöffnet werden und waren bis zum 24. März regelmässig in Betrieb. «Der Februar war wie im Bilderbuch», erklärte er. Das neblig-trübe Wetter im Unterland und die herrlichen Bedingungen im Schwarzseetal brachten der Bahngesellschaft eine Besucher-Rekordzahl von bis zu 5000 Gästen an einzelnen Tagen – ein Ansturm, der das Team mit 40 Angestellten stark forderte, wie Adolf
Kaeser ausführte. «Dass auch während der Woche sehr viele Besucher kamen, zeigt, dass Schwarzsee ein sehr gefragter Ort ist, wenn die Konditionen stimmen.»
Das Unternehmen verzeichnete in diesem Monat Bruttoeinnahmen von 650 000 Franken. Dazu kommt das Berghaus mit Bruttoeinnahmen von 140 000 Franken. Dort hat sich das neue System des Bertriebsleiters Werner Barth (u. a. Selbstbedienung) sehr gut bewährt. Weitere Erfolgsgaranten waren u. a. die Spezialanlässe (Schneeschuh-Touren, Fire-and-Ice-Show), der Schlittelspass, wo wegen so grosser Nachfrage einige Freitage gar ausgebucht waren. Adolf Kaeser unterstrich hierbei die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen.

Stunden-Abonnement sehr beliebt

Während der Vorverkauf der Saison-Abonnemente relativ schlecht lief, hat sich das System der Stundenkarten sehr gut eingespielt. Vor allem die Zwei-Stunden-Karten, die den Bedürfnissen der Kunden sehr individuell gerecht werden, waren sehr gefragt. Auch Schulen konnten vermehrt als Gäste willkommen geheissen werden.

«Wenn das Weihnachtsgeschäft noch besser gelaufen wäre, hätten wir ein Bombenjahr hinter uns», betonte Adolf Kaeser. Insgesamt verzeichnete man einen Drittel mehr Einnahmen als im bisher besten Monat in der Geschichte der Gesellschaft.
Synergien nutzen

Für die Sommersaison werden die bewährten Attraktionen wie Trottinett-Spass (mit neuen Zweirädern) beibehalten. Im Berghaus will man das Gastronomie-Angebot qualitativ verbessern und mit Kombinations-Angeboten und familienfreundlichen Preisen fördern. Mit der Eröffnung des Schwarzsee-Plus-Projekts «Urlandschaft Brecca» am 15. Juni und anderen Ideen (Reisebus-Ausflüge) sollen die Auslastung verbessert und Synergien genutzt werden. Beliebt ist auch die Sommerkarte (70 Franken bzw. 40 Franken für Kinder). Die bisherigen Einheimischentarife wurden abgeschafft, was auf eine Bedingung der Region Sense beim Finanzhilfe-Beschluss zurückgeht.

Vom 5. bis 15. Mai ist die Bahn für Revisionsarbeiten nicht in Betrieb. Weitere Infos unter Tel. 026 412 12 77 und 026 412 16 60. im

Mehr zum Thema