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Wo bleibt die Trendwende?

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«Die Zuwanderung bleibt hoch» – FN vom 30. September

Der Artikel beschönigt die sich weiter stark verschärfende Situation der Massenzuwanderung. Dies veranlasste mich, die statistischen Zahlen zu konsultieren. Überrascht stellte ich fest, dass der Kanton Freiburg 2013 mit 6227 Personen oder 2.1 Prozent das extremste Wachstum aller 26 Kantone aufwies. Dieser Prozentsatz ist fast doppelt so hoch wie der schweizerische Mittelwert (1.24 %). Dieser Bevölkerungszuwachs innert 12 Monaten entspricht ungefähr der Gesamtbevölkerung der Gemeinde Murten–am 1. Januar 2014 zählte Murten 6396 Einwohnerinnen und Einwohner).

 Bei der Zuwanderung belegte Freiburg mit +1.2 Prozent vor Zug und Zürich auf Rang neun die Spitze der Binnenkantone. Beim Geburtenüberschuss liegt er nach neusten Zahlen mit +0.4 Prozent hinter Zug und vor Genf auf Platz zwei und bei der interkantonalen Zuwanderung verzeichnete Freiburg mit 1612 Personen oder +0.54 Prozent die höchste Zuwachsrate aller Kantone.

 Gemäss Professor Kleinewefers’ Studie der Freiburger Wirtschaft über 25 Jahre bedeutet aber das spektakuläre Bevölkerungswachstum keineswegs eine prosperierende Wirtschaft. Vielmehr bringe sie dem Kanton mehr Nachteile als Wirtschaftsaufschwung (FN 27.6.2013). In den Wachstumsgemeinden des Kantons steigen die Infrastruktur- und Sozialkosten viel stärker als der Zuwachs an Steuereinnahmen − stellte der in Pension gegangene Freiburger Professor fest. Von der Schuldenfalle betroffen sind die Gemeinden und zwangsläufig immer mehr die Steuerzahler. Wo aber bleibt die Trendwende?

 

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