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Wo das Wahlmaterial für den zweiten Wahlgang eingepackt wird

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In knapp zehn Tagen findet die zweite Runde der kantonalen Wahlen statt. Damit das Material rechtzeitig bei den Stimmbürgerinnen und -bürgern ist, sind enge Fristen einzuhalten – zum Beispiel beim Verpacken des Wahlmaterials in den Behindertenwerkstätten.

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In knapp zehn Tagen findet die zweite Runde der kantonalen Wahlen statt. Damit das Material rechtzeitig bei den Stimmbürgerinnen und -bürgern ist, sind enge Fristen einzuhalten – zum Beispiel beim Verpacken des Wahlmaterials in den Behindertenwerkstätten.

In der Behindertenwerkstätte Ateliers de la Gérine in Marly sind derzeit viele Tische voll mit Stimmzetteln, Wahlcouverts und Stimmrechtsausweisen. Die Institution verschickt für 16 Gemeinden, 15 davon im Wahlkreis Saane-Land, die Unterlagen für den zweiten Wahlgang in den Staatsrat sowie das Oberamt, für zehn weitere stellt sie das Material zusammen. Alle verfügbaren Kräfte werden auf die Aufgabe verlegt, die über 29‘000 Dossiers möglichst schnell und richtig zu verpacken. Denn die Zeit drängt. «Gerade für den zweiten Wahlgang sind die Fristen sehr knapp», sagt Direktor Claude Chassot im Gespräch mit den FN. «Da muss es schnell gehen.»

Warten auf das Material

Vor einer Woche war seitens der Parteien klar, wer in den zweiten Wahlgang für die Staatsratswahlen geht. Die Behindertenwerkstätte wurde gleichentags von der Staatskanzlei informiert, welche Art von Unterlagen sie bis wann zum Verpacken geliefert bekommt und bis wann dieses auf der Post sein muss. Ab da begann in Marly das grosse Warten auf das Material, das etappenweise eingetroffen ist.

Von den Gemeinden erhält die Werkstätte die Stimmrechtsausweise, teils in A4-Format, das noch gefaltet werden muss, teils bereits in passender Grösse zum Versandcouvert. Von einem Lieferanten sind im Laufe der Woche die kleinen Umschläge gekommen, in welche die grünen Staatsratslisten und die rosafarbenen Oberamtslisten gelegt werden. Von einer anderen Papierfirma kamen die Antwortcouverts mit dem Sichtfenster.

Bereits Verspätung

«Erst wenn alles da ist, können wir anfangen», erklärt Claude Chassot. «Wir haben das letzte Material am Montagmorgen erwartet. Es kam aber erst am Dienstagnachmittag.» Diese Verspätung versucht das Team in Marly nun aufzuholen. Über 20 Personen sind von morgens bis abends beim Einpacken, behinderte Personen, Mitglieder des Leitungsteams, aber auch zusätzliche Kräfte aus der Verwaltung und aus den Reihen der Vereinigung St-Camille, zu der die Werkstätte gehört.

Druck fernhalten

Im Laufe der Jahre hätten die Verantwortlichen die Abläufe immer mehr verbessert, um ein Optimum herauszuholen, sagt er. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Behinderten entsprechend ihren Fähigkeiten eingesetzt und dabei von den Leiterinnen und Leitern unterstützt werden. «Unser Anspruch ist es, sie nicht zu überfordern.» Der Direktor hält fest:

Auch wenn der Druck durch die engen Fristen gross ist, sollen die Behinderten dies nicht zu spüren bekommen.

«Es ist an uns, entsprechende Massnahmen zu treffen, damit wir fertig werden.» Konkret heisst dies, dass die nicht behinderten Helfer abends länger arbeiten oder an einem Samstag ein paar Stunden anhängen.

Mehrere Kontrollen

«Es ist eine sehr sensible Angelegenheit, und es dürfen trotz des Zeitdrucks keine Fehler passieren», führt er weiter aus. Im Lauf der Jahre habe man allerlei Kontrollmechanismen eingeführt, um genau dies zu verhindern. «Es gibt zwar keine 100-prozentige Garantie», sagt er. «Doch mit unserem System der mehrfachen Überprüfung sind wir sehr gut aufgestellt.»

Genau 54,7 Gramm muss ein Couvert wiegen. Trifft das zu, können die Kontrollierenden sicher sein, dass kein Blatt zu viel oder zu wenig drin ist.
zvg

Eine präzise Waage ist ein wichtiges Element dieser Qualitätskontrolle: Jedes fertige Couvert muss genau 54,7 Gramm aufweisen. Eine Methode, die sich in der Vergangenheit beim Versand aller Arten von Material bewährt hat. Was abends fertig ist, wartet in speziellen Wagen, um von der Post abgeholt zu werden. Die Werkstätte kümmert sich auch um die administrative Seite des Versands und regelt im Auftrag der Gemeinden die Abrechnungsformalitäten. Die gute Arbeit habe dazu geführt, dass das Atelier immer mehr Gemeinden als Kunden gewonnen habe. «Darüber sind wir froh, denn für uns Behinderteninstitutionen ist es nicht einfach, passende Arbeit zu finden.»

Montag ist Deadline

Diese Woche ist das Team von Ateliers de la Gérine noch voll am manuellen Einpacken. Denn am Montag muss das letzte Couvert auf der Post sein, damit die Unterlagen spätestens am Dienstag bei den Stimmberechtigten sind. Claude Chassot ist zuversichtlich, dass es auch dieses Mal klappt. «Ich bin jedes Mal stolz, wenn ich sehe, was unsere Equipe alles schafft und wie gut es läuft.»

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