Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wuchtige Kicks gepaart mit viel Grips

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Bereits die Poster an der Wand geben ein mulmiges Gefühl im Bauch. Kleine Männchen auf Papier zeigen wohl jede Kick- und Abwehrart des Thaiboxens, und die Positionen sehen alles andere als einfach aus. Die Anfängerin muss die Beine wohl nicht so hoch in die Luft heben, denkt sich die Kickbox-Testerin und startet motiviert. Das Aufwärmen ist denn auch für Nicht-Boxer machbar. Runden rennen, auf Befehl des Trainers wenden und weiterrennen. Trainiert wird die 13-köpfige Gruppe von Adrian Bächler in seinem Thai- und Kickboxcenter «Shark Gym» in Faoug. Er wirft einen Ball in die Runde, es wird anstrengend. Weiterhin Runden drehen und den Ball umherwerfen. Achtung! Lässt ihn jemand fallen, büssen alle mit fünf Liegestützen.

Nach dem Seil der Sack

Dann gilt es ernst: Nach einer Runde Seilspringen (als Kind war Seilspringen doch nie anstrengend!) werden die Boxhandschuhe angezogen, und in Zweiergruppen geht es an den Boxsack. Einer boxt auf den Sack ein; zuerst mit den Fäusten, danach mit den Knien, der andere muss dagegenstemmen. Zum Glück lässt das Gegenüber Vorsicht walten und powert sich nicht vollständig aus.

Nun mit Mundschutz

Als ob dies nicht anstrengend genug wäre, braucht es bei der nächsten Übung nicht nur auch noch Mundschutz, Bein- und Armschoner, sondern auch viel Köpfchen. Bächler macht’s vor: Ausfallschritt rechts–Schritt links–Boxschlag in die Leber–Low Kick mit dem rechten Bein. «Immer eine Faust vors Gesicht», mahnt er den Verteidiger. Thaiboxen ist ja schliesslich nicht nur Austeilen, sondern auch Selbstverteidigung. Bei der zweiten koordinativen Übung kommt der High Kick ins Spiel. Bächler zeigt ihn vor; streckt er sein Bein mit Schwung gegen die Schulter seines Gegners, spickt es diesen nach hinten. Selber ausprobieren ist eine andere Sache: Beine und Fäuste zu koordinieren ist schwierig, mit dem Bein auf Schulterhöhe zu kicken gar unmöglich. Der Blick nach links beruhigt: Das Pärchen nebendran diskutiert auch mehr über das Wie, Wo, Was, als dass sie Kick nach Kick ausführen. Auf der rechten Seite geht es hingegen Schlag auf Schlag: Perfekter Ablauf der Schritte, wuchtige Kicks fürs Gegenüber.

Zum Schluss der Bauch

Nach einer Stunde Training ist das T-Shirt nass, es schnauft nur noch, und die Power ist draussen. Nun geht es noch an den Bauch: Zehn Liegestützen mit breiten Armen, zehn Liegestützen auf den Fäusten und zehn Rumpfbeugen mal so und mal anders. Trainer Bächler zeigt locker vor, Testerin Soltermann schaut atemlos zu.

Die Freiburger Nachrichten testen für Sie diesen Sommer in einer lockeren Serie aussergewöhnlicheSportarten.

Mehr zum Thema