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Wünnewil-Flamatt, Schmitten und Bösingen gehören jetzt zu Freiburg

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Autor: karin aebischer

Freiburg «Die bisherige Situation war völlig daneben», sagt Staatsrat Beat Vonlanthen. Aufgrund der Statistik der Pendlerströme hatte der Bund Bösingen, Schmitten und Wünnewil-Flamatt der Agglomeration Bern zugerechnet. Dies hatte zur Folge, dass diese Gemeinden nicht von der Neuen Regionalpolitik (NRP) des Kantons Freiburg profitieren konnten – denn NRP-Projekte sind für die Regionen bestimmt und die grossen Agglomerationen wie jene von Bern sind davon ausgeschlossen.

Nach Verhandlungen der Freiburger Regierung mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) sieht die Situation nun anders aus: Die drei Sensler Gemeinden werden nicht mehr der Agglomeration Bern zugerechnet und liegen somit neu im Anwendungsbereich der Neuen Regionalpolitik des Kantons Freiburg, wie der Staatsrat in einer Medienmitteilung erklärte. Dass diese drei Gemeinden nun auch in den Genuss von NRP-Geldern kommen können, freut den Volkswirtschaftsdirektor: «Jetzt haben wir eine kohärente Situation innerhalb des Kantons», so Beat Vonlanthen.

Für den Schmittner Ammann André Burger ist die Neueinteilung eine positive Entwicklung. «Zusammen mit anderen Unterlandsgemeinden wie Wünnewil-Flamatt erhoffen wir uns positive Impulse im Bereich Wirtschaftsförderung.»

2012 bis 2015: Fast 30 Millionen Franken für NRP-Projekte

Wie viel Geld dem Kanton Freiburg in den nächsten vier Jahren für die Neue Regionalpolitik zur Verfügung stehen wird, hat der Staatsrat gestern ebenfalls bekannt gegeben. Es sind 29,3 Millionen Franken in Form von Finanzbeiträgen und rückzahlbaren Darlehen. Der Grosse Rat muss diesem Betrag in der Märzsession jedoch erst noch zustimmen.

Bund erhöht Beteiligung

Im Vergleich zum ersten NRP-Mehrjahresprogramm, das Bund und Kanton mit 25 Millionen Franken unterstützt hatten, hat die Eidgenossenschaft ihren Anteil nun erhöht und stellt 41 Prozent aller Finanzmittel zur Verfügung. In der ersten Vierjahresperiode waren es noch 32 Prozent. Für Beat Vonlanthen ist dies ein Vertrauensbeweis und ein Ansporn, die Regionalpolitik des Kantons im bisherigen Sinne fortzusetzen. «Das Seco hat uns bestätigt, dass unsere regionale Innovationspolitik gut aufgegleist ist.» Im neuen NRP-Programm gibt es kantonale Strategien, wie die Industrielle Ökologie (siehe FN vom Mittwoch) oder eine aktive Bodenpolitik, und interkantonale sowie grenzüberschreitende Strategien. ak

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