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Zum (Kompost-)Tee bei den Sensler Baumwärtern

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An ihrer Hauptversammlung hielten die Mitglieder des Baumwärtervereins des Sensebezirks Rückschau auf das vergangene Jahr. Laut Präsidentin Brigitte Décorvet war 2016 ein befriedigendes Obstjahr. Grosse Schäden richtete jedoch die Kirschessigfliege an, vor allem bei den Hochstamm-Kirschen. Die in Asien beheimatete Kirschessigfliege wurde 2011 in der Schweiz festgestellt und konnte sich im letzten, milden Winter stark vermehren. Wie Dominique Ruggli, Verantwortlicher Obstbau am Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve, sagte, wird im Moment eine winzig kleine Schlupfwespe aus Asien getestet. Ziel ist, diesen hoch spezialisierten Parasiten in zwei, drei Jahren zur Bekämpfung der Kirschessigfliege in die Schweiz einführen zu können.

Anschliessend sprach Dominique Ruggli von der Bedeutung der Mikroorganismen im Boden und zeigte einige praktische «Werkzeuge» auf, mit denen das Bodenleben im Gleichgewicht gehalten werden kann. Neben Gründüngung, Kompost und organischer Bodenabdeckung ist dies der aktiv belüftete Kompostsaft oder «Komposttee». Erst wird geklärt, ob die Pflanze eher Bakterien oder Pilze zu ihrem Wachstum benötigt, dann wird die entsprechende Mischung nach einem einfachen Rezept hergestellt, mit einer Aquariumpumpe 24 Stunden lang belüftet und sofort ausgebracht. Durch den intensiven Kontakt mit Sauerstoff vermehren sich die Mikroorganismen um ein Mehrfaches, und der «Tee» wird zu einem hochwertigen, lebendigen Dünger. Dieser bewirkt, dass weniger mineralische Dünger eingesetzt werden. In Grangeneuve laufen zurzeit Versuche dazu.

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