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Zusammenarbeit Freiburger Spital mit der Universität

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In den letzten Tagen waren in den kantonalen und regionalen Medien Fragen und Zukunftsperspektiven des Freiburger Spitals HFR und der Universität ein Thema: Der Masterstudiengang in Hu- manmedizin soll an der Universität Freiburg eingeführt werden (FN vom 14. Oktober) und gleichzeitig plant das Spital Freiburg einen Ausbau der Herzchirurgie (FN vom 15. Oktober).

Insbesondere aus den folgenden Überlegungen und Gründen ist der Masterstudiengang in Humanmedizin an der Universität zu begrüssen: Aufgrund des Hausärztemangels im eher ländlichen Kanton Freiburg hat die Erziehungsdirektion einen Masterstudiengang mit einem Lehr-stuhl für Hausarztmedizin geprüft. Bisher mussten nämlich Freiburger Medizinstudenten nach dem Bachelor ihre weitere Ausbildung in einer auswärtigen medizinischen Fakultät fortsetzen. Dazu kommt, dass der Bund 2017 bis 2020 den Ausbau der Studienplätze in Medizin unterstützen wird. Gemäss Philippe Menoud, Verwaltungsratspräsident des HFR, ist das Masterstudium in Medizin Teil der HFR-Strategie «Polaris» für die Jahre 2013 bis 2022. Mit dem erwähnten Masterstudium würde dem Hausärztemangel im Kanton Freiburg entgegengewirkt.

Widersprüchlich ist hingegen, dass das Freiburger Spital einen Ausbau der Herzchirurgie plant. Gleichzeitig sagt Verwaltungsratspräsident Menoud: «Das HFR wolle keinesfalls den Vergleich mit den Uni-Spitälern der Schweiz suchen, mit der Ausrichtung auf die Allgemeinmedizin aber eine Nische ausfüllen.» Mit dieser Aussage spricht Menoud Klartext. In Freiburg ist die Allgemeinmedizin im Vordergrund, die Herzchirurgie will er den bisherigen Uni-Spitälern der Schweiz überlassen! Haben wir doch in einer für die Patienten des Kantons Freiburg annehmbaren Reichweite Spitäler in Bern und Lausanne mit international renommierten Herzchirurgen! Doch müssen nicht gerade in der kostenintensiven Herzchirurgie regionalpolitische Überlegungen und Bedenken zurückgestellt werden zugunsten einer guten Versorgung für die ganze Bevölkerung? Ist es nicht viel vernünftiger und auch wieder im Interesse der Gesamtbevölkerung, Gesundheitszentren (Beispiel Bahnhof Düdingen) und Gemeinschaftspraxen in den Landregionen zu betreiben? Mit diesen Strategien und Massnahmen würden die Reputation und die positiven Zukunftsaussichten der Universität, des HFR und des kantonal-freiburgischen Gesundheitswesens wesentlich erhöht!

 

 

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