Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zwei Orchester tauschen sich aus

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am Samstag und Sonntag geben die Musikgesellschaft Tafers und die Musikgesellschaft Düdingen ein Doppelkonzert im Podium Düdingen, jedoch nicht im eigentlichen Sinne – denn sie treten als gemeinsames Orchester auf. «Ein Konzert mit 120 Musikerinnen und Musikern einzustudieren ist für uns ein spannendes Erlebnis», sagt Marc Blanchard, Präsident der Musikgesellschaft Tafers, in einem Gespräch mit den FN.

Arbeit mit zwei Dirigenten

Zusammen werden sie die Sinfonie Nr. 1 «Der Herr der Ringe» von Johan de Meij spielen. «Es handelt sich dabei nicht um die Filmmusik der Trilogie», betont Blanchard. Vielmehr komponierte der Niederländer Johan de Meij seine Sinfonie 1988 angelehnt an die Romane von John Roland Reuel Tolkien, die 1955 erschienen waren. «Die Sinfonie besteht aus fünf eigenständigen Sätzen, von denen jeder eine Person oder eine wesentliche Episode des Buches beschreibt, wie zum Beispiel Gandalf.» Die Musikgesellschaften hätten sich für dieses Stück entschieden, da es ein umfangreiches Werk sei und deshalb ein grosses Orchester benötige, so Blanchard. Die Dirigenten Yann Loosli von der MG Düdingen und Benedikt Hayoz von der MG Tafers leiten das Orchester abwechselnd. Zusätzlich wird jeder Satz vorab mit einer Erzählung aus den Büchern eingeführt.

Einen gemeinsamen Konzertabend mit anderen Musikgesellschaften habe die MG Tafers schon mehrmals organisiert, so Blanchard, doch das vereinte Orchester sei ein neues Highlight. Damit die Sinfonie auch sitzt, übten die Musikgesellschaften die Stücke zuerst einzeln ein. Daraufhin tauschten sie regelmässig die Dirigenten aus, die unter sich die Sätze aufgeteilt hatten. Diese Erfahrung sei eine der spannendsten gewesen, so Blanchard: «Zum einen mussten die Dirigenten mit einem fremden Orchester proben. Zum anderen musste sich das Orchester an die Art gewöhnen, wie der neue Leiter dirigiert. Es war eine willkommene Abwechslung.» In der Schlussphase versammelten sie sich gemeinsam in der leer geräumten Aula in Tafers, um als vereintes Ensemble den letzten Feinschliff zu bekommen. «Solch grosse Proben mit 120 Köpfen liessen unsere Musikerherzen höherschlagen», sagt Blanchard schwärmend.

Podium, Düdingen. Sa., 2. Dezember, 20 Uhr und So., 3. Dezember, 17 Uhr. Eintritt frei, Reservationen unter reservationen@mgduedingen.ch

Mehr zum Thema