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Zweites Spiel – zweiter Kantersieg

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Es hatte nicht nur mit dem Grundgedanken der Fairness zu tun, wenn Olympics Präsident Philippe de Gottrau im Grusswort des gestrigen Matchheftes seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass Swiss Central im zweiten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie (best of 5) wieder auf seinen Spielmacher Nemanja Kovacevic zählen könne. Der Serbe hatte am Samstag aufgrund einer Schulterblessur gefehlt, und die Innerschweizer mussten so nur mit einem Ausländer auskommen. Die brutale 44:99-Pleite von Swiss Central einzig diesem Umstand zuzuschreiben, wäre zwar weit verfehlt, aber ein wenig mehr Gegenwehr und damit eine grössere Herausforderung wünschten sich wohl nicht nur der interessierte Beobachter, sondern auch die Freiburger Spieler selbst. Und sei es nur, um sich unter Wettkampfbedingungen auf den Halbfinalgegner – Genf oder Neuenburg – vorbereiten zu können. Denn über ein Weiterkommen Olympics in diesem ungleichen Duell bestehen seit jeher keine Zweifel.

«Spiel» dauerte ein Viertel

Nun, Kovacevic spielte tatsächlich. Die Präsenz des serbischen Topskorers änderte indes nichts. Dass Olympic den Startabschnitt beinahe verlor, lag vielmehr daran, dass die Gastgeber zunächst die nötige Konzentration vermissen liessen. Schliesslich war es Dusan Mladjan mit einem Dreier zum 25:23, der dem in allen Belangen inferioren Swiss Central nicht einmal den Teilerfolg eines gewonnenen Viertels zugestand. Spätestens ab diesem Zeitpunkt kehrte dann alles in gewohnte Bahnen zurück. Die Gäste konnten mit dem Tempo des Heimteams nicht mehr mithalten und kamen stets ein oder gar mehrere Schritte zu spät. Olympic seinerseits begann zu zaubern und unterhielt die 600 Zuschauer bei ausbleibender Spannung immerhin mit schnellen Passfolgen, krachenden Dunks sowie Alley-Oops. «Die Leute glauben, dass wir wieder mit 30, 40 oder 50 Punkten siegen werden. Für mich ist die Punktedifferenz egal, Hauptsache wir gewinnen», hatte Petar Aleksic vor der Partie noch gesagt. Die 27-Punkte-Führung zur Pause dürfte dennoch auch der Olympic-Trainer mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen haben.

Kein Playoff-Feeling

Die zweite Hälfte hätte man sich unter diesen Umständen getrost schenken können. Selbst als mehrheitlich die zweite Garde spielte, gelang es Olympic, den Vorsprung weiter auszubauen. «Wir haben uns im Spielverlauf defensiv aufgefangen», nannte Olympic-Captain Arnaud Cotture einen der Hauptgründe dafür. Wenigstens gelang es Swiss Central mit der 48:99-Niederlage erneut, unter der 100er-Marke zu bleiben – ein denkbar schwacher Trost. «Im ersten Viertel haben wir gezeigt, dass wir – so lange der Fokus stimmt – mithalten können», urteilte der unterlegene Colin Voss. So weit gehen und den Sieg in Spiel drei vom Samstag in Luzern als Ziel ausgeben wollte der Amerikaner dann aber doch nicht. «Man hat den Unterschied absolut wieder gesehen», befand derweil Gäste-Trainer Danijel Eric, der insbesondere die schwache Wurfquote und die 23 Ballverluste bemängelte. «Insbesondere der Vergleich mit den jungen Freiburgern zeigte auf, dass uns ganz einfach die Qualität fehlt.»

Sein Team sei zu Beginn nicht aggressiv gewesen, analysierte Aleksic. «Ab dem zweiten Viertel sind wir aufgewacht und haben die Partie während 30 Minuten kontrolliert.» Fast entschuldigend fügte er an, dass er alle seine vier Ausländer einsetzen müsse. «Jeder braucht seine Spielminuten, auch hinsichtlich der kommenden Aufgaben.» Doch zunächst gelte es, den Job gegen Swiss Central zu Ende zu bringen und den Fokus zu behalten, so Aleksic. «Einfach ist das nicht, denn ein Playoff-Feeling kam in dieser Serie bisher nicht auf.»

Telegramm

Olympic – Swiss Central 99:48 (59:32).

St. Leonhard. – SR: Hjartason/Pillet/Goncalves.

Freiburg Olympic: Taylor (17 Punkte), Tr. Brown (5), Wright (5), Cotture (6), Jurkovitz (16); Jaunin (3), Molteni (6), D. Mladjan (22), Leemans (2), Roberson (5), Mbala (11), Ebenda (1).

Swiss Central: Morandi (4), Tomic (2), Lehmann (8), Plüss (6), Voss (17); Mandic, Volic, Domingos (2), Kovacevic (9).

Bemerkungen: Olympic ohne Fongué (verletzt). Viertelsresultate: 25:23, 34:9, 15:10, 25:6.

Stand Viertelfinalserie (best of 5): 2:0.

NLA Männer. Playoff-Viertelfinals. 2. Runde: Lugano Tigers – Starwings Basel 96:74 (54:35); Stand 2:0. Genf – Union Neuenburg 84:78 (41:32); 2:0. Monthey – Lausanne 74:53 (34:24); 2:0.

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