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Zwischen Mouron und Gotthelf

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Ein paar Tage Ferien hat Isabelle Flükiger noch vor sich. Die passende Lektüre dazu hat sie schon bereit: «La Combustion humaine» von Quentin Mouron–wie Flükiger selber ein junger Autor aus der Westschweiz. «Es ist der dritte Roman von ihm», sagt Flükiger. Sie schwärmt speziell von Mourons erstem Roman «Au point d’effusion des égouts»: «Es ist ein ganz kurzer Roman über eine Reise von Los Angeles nach Las Vegas. Mouron beschreibt darin, was er sieht. Wie er es erzählt, die sehr feinfühlige und schöne Sprache–das ist sehr schlau.»

 Die 35-jährige Freiburger Autorin teilt sich ihre Zeit zum Lesen ein. Sie hat eine kleine Tochter und liest gerne Bücher, wenn diese schläft. Der Roman des Lausanners Mouron sollte sich dazu bestens eignen: Er ist bloss 113 Seiten dick.

 Dass Flükiger den Roman eines anderen Exponenten der jungen welschen Autorenszene liest, hat für sie keine besondere Bedeutung: «Man liest, was man auch mag.» Da könne es durchaus sein, dass die Wahl auf einen Autor ganz aus der Nähe falle. Nicht um zu sehen, was die Konkurrenz macht: «Das ist eine kommerzielle Sichtweise», sagt sie. «Es gibt nicht so viele gute junge Autoren. Ich bin froh, wenn ein Roman gut ist. Mich nervt es, wenn ein Buch nicht gut ist und trotzdem Erfolg hat, aber bei Mouron ist der Erfolg gerechtfertigt.»

Wenn Isabelle Flükiger gerade am Schreiben ist, lese sie wenig, vor allem keine Romane: «Sonst beeinflusst mich das.» Gerade jetzt ist sie erneut am Schreiben. Was, das will sie nicht sagen.

Immerhin verrät Flükiger so viel, dass sie im Zusammenhang mit ihrer Arbeit etwas Historisches liest: «Jacobs, des Wandergesellen, Wanderungen durch die Schweiz.» Ein Roman von Jeremias Gotthelf, gleichzeitig ein Panorama der politischen Entwicklungen der 1840er-Jahre in der Schweiz.

Obwohl Flükiger unterdessen in Bern lebt und ihr Roman «Bestseller» mittlerweile auch auf Deutsch sehr erfolgreich ist, hat sie Gotthelfs Roman nebst der Originalversion auch auf Französisch bestellt. Von Gotthelf selber habe sie bis jetzt noch nichts gelesen, aber einen Bezug zum Volksschriftsteller gibt es: Vater Flükiger ist wie Gotthelf ein Emmentaler.

Buchtipp: Quentin Mouron: «Au point d’effusion des égouts», Olivier Morattel, Hrsg., La Chaux-de-Fonds, 2011.

Ferienzeit ist auchLesezeit. Diesen Sommer über erzählen uns prominente Freiburgerinnen und Freiburger, was sie in den Ferien gerne lesen.

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