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Behandlung in der Muttersprache: Kommunikation im Spital ist elementar

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Der Kanton muss die Patientensicherheit in den medizinischen Institutionen sicherstellen. Doch Sprachbarrieren gefährden die Patientensicherheit, schreibt FN-Gesundheitsblogger Felix Schneuwly. 

Sensler Grossrätinnen und Grossräte fordern, «dass Patientinnen und Patienten im Kanton Freiburg nach ihrer eigenen Sprache zugewiesen werden». Welche Sprachen sind gemeint? Hochdeutsch, Senslerdeutsch, Französisch, Albanisch, Italienisch?

Und warum soll das nur für das Freiburger Spital HFR gelten? Der Kanton muss doch als Zulasser aller medizinischen Fachpersonen und Institutionen die Patientensicherheit sicherstellen. Und Sprachbarrieren können die Patientensicherheit gefährden.

Zu viel politisches Mikromanagement kommt vielleicht bei einigen Wählern gut an, gefährdet aber mittelfristig unsere Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und letztlich unsere Gesundheit. Das KVG garantiert den Patienten freie Wahl der medizinischen Leistungserbringer.

Ausserkantonale Behandlungen 

Kluge Patienten gehen also schon jetzt dorthin, wo Ärzte, Pflegepersonal etc. ihre Sprache verstehen oder sogar sprechen – auch ausserkantonal, wenn das HFR nicht weiss, dass gut behandelte und zufriedene Patienten und Mitarbeitende die Basis für den unternehmerischen Erfolg sind. Und selbstverständlich ist eine funktionierende Kommunikation elementar.

Von Politikern im Grossen Rat und im Staatsrat erwarte ich nicht unternehmerische Selbstverständlichkeiten, sondern eine klare Eignerstrategie für das HFR mit mess- und erreichbaren strategischen Zielen, damit der Kanton als Besitzer den Verwaltungsrat an der Zielerreichung messen kann.

Mir sind keine Aktionäre bekannt, die ihrer Firma sagen müssen, dass die Mitarbeitenden die Sprache ihrer Kunden verstehen und sprechen müssen. Eine Firma, die das nicht von sich aus tut, verschwindet ganz einfach vom Markt. Das würde auch dem HFR so gehen, wenn seine durch Missmanagement und zu viel Politik verursachten Defizite nicht mit Steuergeldern aufgefangen würden.

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