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Bundesrat entscheidet über Reiseregeln für die Herbstferien

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Quarantäne oder zwei Tests? Der Bundesrat entscheidet am Freitag über die Regeln, die ab Montag für die Einreise in die Schweiz gelten. Für Personen, die nicht genesen oder geimpft sind, wird das Reisen in den Herbstferien anspruchsvoller und auch teurer.

Ab Montag müssen alle Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, für die Einreise in die Schweiz einen negativen Test vorweisen. Dies beschloss der Bundesrat bereits vor einer Woche. Der negative Testnachweis wird für die Einreise mit allen Verkehrsmitteln verlangt. Heute besteht eine Testpflicht nur für Flugreisen.

Zusätzlich müssen nicht geimpfte oder genesene Personen ein elektronisches Einreiseformular ausfüllen, das Passagier-Lokalisierungsformular, das in vielen EU-Staaten schon heute Pflicht ist.

Zwei Varianten in Diskussion

Entscheiden wird sich der Bundesrat noch für eine von zwei Varianten. Bei der ersten Variante muss nach vier bis sieben Tagen ein zweiter Test gemacht werden. Das Resultat dieses zweiten Tests muss an die Kantonsbehörden übermittelt werden.

Bei der zweiten Variante müssen nicht geimpfte oder genesene Personen nach der Einreise für zehn Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann frühestens nach sieben Tagen mit einem negativen Test aufgehoben werden.

Die Einhaltung der neuen Einreiseregelungen soll nach dem Willen des Bundesrats verstärkt kontrolliert, Verstösse mit Bussen sanktioniert werden.

Die Kantone wollten sich in der Konsultationsphase nicht in die Karten schauen lassen. Die Kantonsregierungen richteten ihre Stellungnahmen direkt an den Bund, hiess es bei der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK).

Umstrittenes Ende der Gratis-Tests

Neben den Reise-Regeln dürfte im Bundesrat nochmals ein Entscheid von Ende August thematisiert werden. Damals beschloss der Bundesrat, dass die Kosten für die Corona-Tests ab dem 1. Oktober für asymptomatische Personen nicht mehr vom Bund übernommen werden.

Im Bundeshaus formierte sich seit der Ausweitung der Zertifikatspflicht Widerstand gegen diesen Entscheid. Grüne, SP, Mitte-Partei und SVP verlangen, dass der Bundesrat auf den Entscheid zurückkommt und die Tests für alle kostenlos bleiben.

Der Bund bezahlt heute 47 Franken an Ärzte, Apotheken und Veranstalter, die Antigen-Schnelltests durchführen. Die Kosten für die Tests dürften für Selbstbezahlende höher ausfallen. Es wird mit 50 Franken bis 70 Franken gerechnet.

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