Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Chancen des Papstbesuchs

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ausgezeichnet» seien die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Vatikan, sagte der Schweizer Botschafter beim Heiligen Stuhl, Pierre-Yves Fux, an der Generalversammlung des Vereins Cath-Info, der das gleichnamige katholische Medienzentrum in der Westschweiz betreibt. Trotz Divergenzen in einigen Fragen würden die beiden Staaten enge Beziehungen zueinander pflegen.

Der Diplomat zeigte sich beim Podiumsgespräch im Rahmen der GV überzeugt, dass dieses gute Verhältnis eine Rolle gespielt habe bei der Entscheidung von Papst Franziskus, die Schweiz zu besuchen.

«Wunderbares Schaufenster»

Der Besuch des Kirchenoberhaupts in der Schweiz sei ein «wunderbares Schaufenster» für die Schweiz, sagte Fux. Und der Papstbesuch ermögliche es, die Beziehungen zwischen den christlichen Kirchen zu verstärken.

Im Vordergrund der päpstlichen Reise in die Schweiz steht in der Tat der Besuch beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf, in dem die römisch-katholische Kirche lediglich einen Beobachterstatus einnimmt.

«Wichtig für Frieden»

Weihbischof Alain de Raemy freut sich über die pastorale Dimension des Papstbesuchs. «Der ökumenische Dialog ist wichtig für den Frieden in der Welt», erklärte der Botschafter. Dies habe sich in zahlreichen Konfliktgebieten gezeigt, etwa in der Ukraine, «wo es der interkonfessionelle Austausch ermöglichte, die Spannungen zu verringern».

Alain de Raemy, der Weihbischof von Lausanne-Genf-Freiburg, wies seinerseits darauf hin, dass der Papstbesuch auch für den ÖRK eine Chance sei, weil er dadurch mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werde.

Pastorale Dimension

Auch die Sicherheit und die Logistik wurden angesprochen. Botschafter Fux forderte in diesem Zusammenhang, die Schweiz sei es sich als reiches Land schuldig, «auf der Höhe zu sein» und nicht «knauserig».

Alain de Raemy zeigte sich zufrieden damit, dass Papst Franziskus dem Besuch auch eine pastorale Dimension gibt, indem er mit Katholiken vor Ort einen Gottesdienst feiern will.

Mehr zum Thema