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Der Garten mitten in der Stadt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 Die Forderung nach Nachhaltigkeit und umweltschonender sowie lokaler Produktion nimmt stetig zu, und so ist es nicht verwunderlich, dass der urbane Gartenbau immer populärer wird. Ob auf dem Dach, dem Balkon oder der Fensterbank, es lässt sich auf jeder noch so kleinen Fläche in der Stadt etwas anbauen–manchmal ist einfach Fantasie gefragt. So können alte Leitern oder Regale als Stellfläche verwendet werden. Natürlich bietet sich auch das Geländer oder die Wand zur Bepflanzung an. Es lassen sich in der Stadt, je nach Lust und Laune, nicht nur Blumen und Kräuter, sondern auch Gemüse und Früchte auf kleiner und grosser Fläche anbauen.

Aber nicht nur in den eigenen vier Wänden ist urbaner Gartenbau möglich, auch die Schreber- und Gemeinschaftsgärten bieten eine gute Möglichkeit, sein eigenes Gemüse zu pflanzen. Vor allem Letztere tragen zur Förderung der sozialen Beteiligung und zur Bildung lebendiger Gemeinschaften und Quartiere bei.

Worauf Bienen fliegen

Urban Gardening ist nicht nur ein entspannendes Hobby und lässt das eigene Zuhause bunt erstrahlen, sondern kann auch zu einer kleinen Entlastung des Haushaltsbudgets beitragen. Aber das Beste daran ist der positive Nebeneffekt, denn Küchenkräuter, Gemüse und Früchte bereichern nicht nur die Speisekarte, sondern dienen vielen Tieren als Lebensraum und tragen so zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt bei. Vor allem die Bienen fühlen sich in grünen Städten sehr wohl, da hier von Frühling bis Herbst immer irgendetwas blüht. Weil Bienen zu den wichtigsten Bestäubern gehören, tragen sie selbst wieder einen wesentlichen Bestandteil zur Biodiversität bei. Aber auch Schmetterlinge und andere Insekten lassen sich in den Städten nieder.

 Der kleine urbane Garten eignet sich auch hervorragend dazu, Neues auszuprobieren, oder besser gesagt etwas Altes: verschwundene und vergessene Pflanzensorten. So können Himbeeren auch gelb oder schwarz sein, Kartoffeln violett oder Tomaten gelb oder orange gefärbt. Die Schweizer Stiftung Pro Specie Rara setzt sich für den Erhalt traditioneller Kulturpflanzen und Nutztierrassen ein. Im Vordergrund steht der Erhalt der biologischen Vielfalt, mit den verschiedenen Geschmäcken, Farben und Eignungen.

Gut zu wissen

Nicht nur Ton- oder Plastiktöpfe eignen sich für die Bepflanzung, sondern auch gebrauchte Pet-Flaschen, Tetra Pak, ausgediente Körbe oder alte Paletten. Das Wichtigste bei den Gefässen sind Wasserabzugslöcher, denn es gilt: Staunässe ist des Gemüses Tod! Praktisch sind Wasserspender, die es in allen möglichen Formen und Farben gibt. Bei der Erde ist wichtig, dass sie keinen Torf enthält, da der Torfabbau zur Zerstörung von Mooren beiträgt und in der Folge viele seltene Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum verlieren.

Kultiviert man Starkzehrer wie Tomaten, Auberginen, Gurken oder Kürbisse, muss man sie aufdüngen. Auch Kartoffeln können auf kleinstem Raum angebaut werden, die Lösung hierfür ist eine Art Etagenbett. Dazu nimmt man einen möglichst hohen Topf, füllt etwas Erde ein und legt eine Handvoll Saatkartoffeln hinein. Sobald dann das erste Kraut zu sehen ist, packt man etwas Erde darauf. Und so geht das immer weiter. Praktisch sind auch Reis- oder Jutesäcke, die man hochkrempeln kann. Also auf die Gärten, fertig, und los!www.prospecierara.ch

www.stadt-tomaten.ch

 

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