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Der WWF setzt zum Schutz der Sense eine Aktionsgruppe ein

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Die Sense ist nicht irgendein Fluss, sondern schon mehrfach ausgezeichnet worden. Diesen Sommer erhielt sie vom WWF Schweiz die Auszeichnung «Gewässerperle», zusammen mit 63 weiteren Gewässern. Die Sense ist damit aber nicht ein Fluss unter vielen, sondern hat mit der Bewertung «äusserst wertvoll» abgeschnitten. Diese haben nur 3,6 Prozent der Schweizer Fliessgewässer erhalten.

Damit diese Perle der Natur noch lange so erhalten bleibt, haben der WWF Freiburg und der WWF Bern die Aktionsgruppe «Gewässerperle Sense» ins Leben gerufen. Fünf Botschafter aus den angrenzenden Berner und Freiburger Gebieten haben gestern am Startanlass an der Sense in Thörishaus dargelegt, weshalb sie sich in ihrer Freizeit, an weiteren WWF-Anlässen oder auch in den Sozialen Medien für einen sorgsamen Umgang mit diesem Flusssystem einsetzen wollen. Ob Fotograf Michel Roggo, Schauspielerin Eveline Dietrich, Fischer Pascal Vonlanthen, Gärtner Patrick Riggenbach oder Riverwatcher Edy Monaco: Allen liegt die Sense als Naherholungsgebiet, aber auch als einzigartiges und intaktes Gewässer am Herzen.

Wasserkraftwerke verhindern

Der WWF will mit dieser Aktion die Bevölkerung für die Bedeutung der Sense sensibilisieren. Er will auch weitere Beeinträchtigungen wie den Bau von Wasserkraftwerken verhindern, wie Herbert Känzig vom WWF Freiburg sagte. Die Naturschutzorganisation möchte zudem den Schutzstatus der Warmen Sense zwischen Schwarzsee und Zollhaus verbessern. Letzteres ist für Marius Achermann vom Amt für Natur und Landschaft aber nicht sinnvoll, da das Gefälle auf diesem Abschnitt zu stark und dieser bereits zu sehr verbaut sei. Ansonsten ziehen Amt und WWF am selben Strick: etwa bei den Revitalisierungsprojekten entlang der Sense.

ak

Bericht Seite 3

«Wir wollen weitere Beeinträchtigungen an der Sense wie etwa den Bau von Wasserkraftwerken verhindern.»

Herbert Känzig

Präsident WWF Freiburg

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