Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Metamorphose des Hotels Wasserfall

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Zimmer des Hotels Wasserfall in Jaun sind komplett renoviert und originell ausgestattet worden. Es hätte nicht viel gefehlt, und daraus wären Wohnungen oder gar leer stehende Räume geworden. Um ein Haar wäre das Hotel vor vier Jahren verkauft und zweckentfremdet worden. Doch die Hotel zum Wasserfall Immobilien AG konnte es retten und stellte gestern den Medien und den Vertretern der lokalen Tourismusorganisationen das Resultat der neunmonatigen Umbau- und Renovationsphase vor: Die 14 neuen Doppelzimmer mit Bad sind fertiggestellt, ebenso das neu gestaltete Restaurant im Erdgeschoss des Hauptgebäudes, das nun viel heller daherkommt und einen einfacheren Zugang hat. Drei Familienzimmer folgen. «Wir sind stolz auf das Erreichte und möchten die Neuigkeit auch aus dem Jauntal hinaustragen», sagte Thomas Rauber, Verwaltungsratspräsident der Hotel zum Wasserfall Immobilien AG.

Jaun-Touch in den Zimmern

6 der 14 Doppelzimmer stechen besonders heraus. Sie sind je einem Jaun-spezifischen Thema gewidmet. So gibt es das Wasserfall-Zimmer mit direktem Blick auf den Wasserfall; das Winter-Zimmer, von dem aus die Gäste ebenfalls direkt auf den Wasserfall blicken und auf einem Schlitten-Bett schlafen; das Schafscheid-Zimmer, in dem man im Bett liegend die Schafe zählen kann, die ins Holz an der Decke geschnitzt sind; das «Nidle-Gepsi»-Zimmer, in dem das Bett aussieht wie ein hölzerner Rahmbehälter; das Wanderzimmer mit den gelben Wegweisern am Kopfende; und das Schindel-Zimmer, dessen Bett aus von Hand hergestellten Schindeln gemacht ist. «Die Zimmer sollen die touristische Vielfalt Jauns repräsentieren», erklärte Antje Buchs, Marketingverantwortliche der Hotel Wasserfall Immobilien AG.

Jauns Vize-Ammann Berthold Buchs ist ebenfalls Mitglied der Immobilien AG und betonte gestern, wie wichtig das Hotel für die touristische Randregion sei. «Als das Hotel 2013 geschlossen war, haben wir gesehen, wie schwierig es für den Tourismus in unserem kleinen Dorf wurde», so Buchs. Ein Hotel sei von unschätzbarem Wert für Jaun und eine Investition für die kommenden Generationen. Bei einem Bauvolumen von fast vier Millionen Franken hätten auch die einheimischen Unternehmer profitieren können. Die Finanzierung sei aber nicht einfach gewesen, sagte Thomas Rauber. «Ohne Eigenkapital wäre es nicht möglich gewesen.» Mehr als die Hälfte der vier Millionen Franken sei Eigenkapital: von den drei Aktionären Thomas Rauber, Berthold Buchs und Laurent Schuwey, aber auch von Privaten. Die andere Hälfte wurde durch ein Darlehen der Bank sowie durch die Unterstützung der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit, die Schweizer Berghilfe und den kantonalen Tourismusförderungsfonds aufgebracht. Der Fonds übernehme in den ersten Jahren die Zinslast. Das in der Weise eingesparte Geld würden sie ins Marketing investieren, so Rauber. Der CVP-Grossrat wohnt in Tafers, seine Eltern stammen jedoch aus Jaun. Er betonte gestern mehrmals, dass die Renovation nicht einfach ein Bauprojekt sei, das im Sommer 2017 nach der Sanierung des grossen Esssaals abgeschlossen sein werde. Es gehe vielmehr darum, das Hotel nun gut zu positionieren. In drei Jahren strebt die AG eine Auslastung von 35 Prozent an. Zum Vergleich: Charmey rechnet in den Hotels mit einer durchschnittlichen Auslastung von 50-60 Prozent.

Die Hotelzimmer sind bereits seit Mitte Dezember buchbar. «Die Gäste waren entzückt und konnten kaum glauben, was aus den Zimmern geworden ist», erzählte Pächterin Carmo Rauber. Auch die Wirtin hofft, dass der Umbau den erwarteten Besucherschub auslöst.

Tage der offenen Tür: Fr., 27. Januar, 16 bis 18 Uhr. Sa., 28. Januar, 9 bis 11 Uhr. Jeweils mit musikalischer Unterhaltung.

Rückblick

2013 drohte der Verlust des Hotels

Im August 2013 gründeten Laurent Schuwey (Bauleitung, Im Fang), Berthold Buchs (Verwalter, Jaun) und Thomas Rauber (Präsident, Tafers) die Hotel zum Wasserfall Immobilien AG, um das Hotel in Jaun erwerben zu können. Der Pächter war Konkurs gegangen, das Restaurant geschlossen und die Besitzerin wollte die Liegenschaft verkaufen. Jaun drohte Hotelbetten und das einzige Restaurant im Dorf – nebst dem Tea-Room Enzian – zu verlieren.

ak

Mehr zum Thema