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Die schräge Welt des Rudolf Stüssi

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Gerade Linien und rechte Winkel interessieren Rudolf Stüssi nicht. So zu malen wie alle anderen, habe ihn schon früh gelangweilt, sagt der 68-Jährige, der sich als Sohn einer Kinderbuch-Illustratorin bereits als Kind fürs Zeichnen und Malen interessierte. Darum erfand Stüssi das, was er die «fünfte Perspektive» nennt. Mit fliessenden Linien und weichen Formen löst er sich von der klassischen Zen-tralperspektive und erzeugt damit plastische, hyperreale Wirkungen.

 «Bei ihm ist alles schräg. Das ist ein Kompliment!», schrieb der vor einem Jahr verstorbene Künstler HR Giger kurz vor seinem Tod in seinem Vorwort zu Rudolf Stüssis Buch «Schräg». Giger und Stüssi waren eng befreundet, und so ist es kein Zufall, dass Stüssi derzeit rund vierzig Werke im Giger- Museum in Greyerz ausstellt–genau zehn Jahre nach seiner ersten Ausstellung am gleichen Ort. Die Werke sind in Berlin entstanden, wo Stüssi heute seinen Hauptwohnsitz hat, aber auch in London und in der Schweiz. Die Serie «Mental States», ein düsterer, surrealer Zyklus, der zur Atmosphäre des Giger-Museums passt, hat er eigens für die Ausstellung geschaffen.

Rudolf Stüssi hat aber auch noch andere künstlerische Seiten. So arbeitete er regelmässig für Animationsfilme und illustrierte Kinderbücher. Unter anderem kreierte er die Hintergründe des Animationsfilms «Asterix in Amerika» und arbeitete am Trickfilm «Heidi» und an den Fernsehserien «Der Kleine Bär» und «Rolie-Polie-Olie» mit. Als Illustrator hauchte er unter anderem Johanna Spyris «Heidi» und Silvio Huonders «Feuerlilli» Leben ein. Für seine Arbeit hat Stüssi zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Er wird von Galerien in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Kanada vertreten.

Giger-Museum,Château St. Germain, Greyerz. Bis zum 20. August. Täglich 10 bis 18 Uhr.

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