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Ein «High Five» der Freiburger Clubs

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Entstanden ist die Idee bei einem gemeinsamen Fondue, dem anschliessenden Kaffee und dem obligaten Schnaps. Gestern präsentierten knapp 15 Vertreter der fünf Freiburger Konzertlokale Bad Bonn, Ebullition, Fri-Son, La Spirale und Nouveau Monde ihr erstes gemeinsames Projekt: «We are open!»

Auf die neue Saison hin lancieren die fünf Clubs aus Freiburg, Düdingen und Bulle den Pass «High Five». Dieser kostet 50 Franken und berechtigt den Inhaber, während der Saison in jedem der Lokale ein Konzert zu besuchen, sofern noch Plätze verfügbar sind.

«Ständig in Kontakt»

«Wir arbeiten schon länger zusammen. Ohne Zusammenarbeit wäre das jetzige Projekt gar nicht entstanden», erklärte Gil Vassaux, Generalsekretär des Fri-Son. «We are open!» ziele in zwei Richtungen.

Ein Schwerpunkt liege aufder Kommunikation. «Wir wollen dem Publikum, aber auch den Behörden zeigen, dass wir trotz einer gewissen Konkurrenz miteinander auskommen und arbeiten.» Diese Zusammenarbeit bestehe insbesondere im Austausch von Informationen bezüglich Künstlern, Programm oder auch Kulturpolitik. «Wir sind ständig in Kontakt», so Gil Vassaux.

Das zweite Ziel, das die Konzertlokale mit der Karte «High Five» erreichen wollen, sei eine Art «kulturelle Vermittlung». Jedes Lokal habe–mit einigen Überschneidungen–ein eigenes Publikum. «Wir wollen die Leute dazu anregen, Neues zu entdecken, und eine kulturelle Brücke schaffen», erklärte Vassaux. Für einen moderaten Preis von zehn Franken pro Konzert sollen eingefleischte Bad-Bonn-Gänger auch mal nach Bulle ins Ebullition gelockt werden und Musikliebhaber, die sich eher die rockigen Töne des Fri-Son gewöhnt sind, können sich günstig auch mal ein Jazzkonzert im La Spirale oder eine Tanzvorführung im Nouveau Monde besuchen.

Eines sei nämlich allen fünf Konzertlokalen gemein: «Wir sind alle von der gleichen Leidenschaft für die Musik angetrieben und wollen in Freiburg ein hochstehendes und vielfältiges Programm anbieten.»

«Geht nicht ums Geld»

Angst, dass sich die Lo- kale gegenseitig das Publikum streitig machen könnten, habe er keine, sagte Gil Vassaux. «Es ist doch schön, wenn ein Club durch die Aktion mehr Publikum anlocken kann.»

Ähnlich klang es bei den restlichen Vertretern der Lokale, die sich einer nach dem anderen zu Wort kommen liessen, das Gesagte mit ihrer Sichtweise ergänzten, Witze machten und mehr als einmal das Wort «Schnäpschen» fallen liessen.

«Wir ziehen alle am gleichen Strick», sagte Flavien Droux von Ebullition. Rein finanziell werde niemand von der Ak- tion profitieren, meinte Sylvain Maradan, Programmator des Nouveau Monde, und Bad-Bonn-Betreiber Patrick Boschung ergänzte: «Es geht nicht um das Geld, sondern darum, weiterzukommen und den Leuten mehr zu bieten.» Und mit der Freiburger Kollaboration wollten die Betreiber die anderen Kantone «eifersüchtig machen», scherzte sein Kollege Daniel Fontana.

Ob der Pass auch in den kommenden Jahren beibehalten wird, sei noch nicht klar, so Vassaux. «Vielleicht werden wir auch ein anderes gemeinsames Projekt lancieren.»

Nur 100 Pässe zum Verkauf

Für dieses Jahr gilt aber: Wer den Pass «High Five» ergattern möchte, kann dies im Freiburger Tourismusbüro oder in einem der fünf Clubs tun. Jedoch sollte er sich beeilen: «Wir werden nicht mehr als hundert Pässe verkaufen», sagte Vassaux und erklärte: «Es soll etwas Exklusives sein.»

«Wir sind alle von der gleichen Leidenschaft angetrieben.»

Gil Vassaux

Generalsekretär des Fri-Son

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