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Elfic Freiburg setzt auf das Kollektiv

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Vieles ist neu bei Elfic Freiburg in dieser Saison. Mit Dana Bozovic und Lisa Mazzocchi verliessen zwei Stammkräfte den Club, dafür kamen mit Gaelle Gur und Anissa Toumi gleich zwei Nationalspielerinnen aus Nyon. Ebenfalls nicht mehr mit von der Partie sind die beiden Ausländerinnen Celeste Trahan (sie wechselte nach Litauen) sowie Maria Villarroel (Rücktritt). Insbesondere der Verlust der Amerikanerin Trahan, die wohl beste Spielerin der Liga in den letzten Jahren, wiegt schwer. «Es ist schwierig, eine Spielerin wie Trahan zu finden, die einen ähnlichen Einfluss auf den Ausgang einer Partie haben kann», räumt Elfic-Coach Romain Gaspoz (Bild unten) ein. «Wir werden deshalb versuchen, diesen Abgang im Kollektiv zu kompensieren. Alles in allem sind wir ausgeglichener geworden.»

Zwei Amerikanerinnen

Nicht wie in den Jahren zuvor, als jeweils erst im Verlaufe der Meisterschaft eine zweite Ausländerin engagiert wurde, startet Elfic Freiburg diesmal gleich mit zwei US-Amerikanerinnen (Da’Shena Stevens und Kaitlin Sowinski). «Das macht sicher vieles einfacher. Wir wissen nun, mit welchem Team wir die Saison zu Ende spielen werden. Dies erlaubt es uns, die Taktik sofort festzulegen. Alle Stärken und Schwächen des Teams sind nun von Saisonbeginn weg bekannt», sagt Romain Gaspoz, der in den vielen Wechseln in seiner Equipe sowohl Vor- als auch Nachteile sieht.

«Bezüglich der Integration der neuen Spielerinnen war es diesmal ein wenig komplizierter. In den vergangenen beiden Jahren hatten wir praktisch das identische Team. Dies hat aber dazu geführt, dass sich die Spielerinnen in einer Art Komfortzone bewegt haben. Die vielen neuen Gesichter sorgen dafür, dass sich keine Routine, dafür aber eine frische Dynamik einstellt.» Zudem habe er dank den Zuzügen neue taktische Varianten erarbeiten können, so Romain Gaspoz weiter.

Spielmacherinnen verletzt

Einen kleinen Strich durch die Rechnung machten dem Elfic-Trainer die Verletzungen der Spielmacherinnen Bettina Müller und Gaelle Gur. Während Müller, die wieder mit dem Team trainiert, Ende Oktober wieder einsatzbereit sein dürfte, fällt deren Nati-Kollegin Gur nach ihrem Kreuzbandriss wohl die komplette Saison aus. «Weil sich die beiden ihre Verletzungen Ende Juli zugezogen hatten, war die Saisonvorbereitung nicht einfach. Aber die Jungen, Meril Sabo und Céline Brügger, haben ihre Sache auf der Spielmacherposition bisher sehr gut gemacht und wussten in den Testspielen zu gefallen. Aber natürlich sind Test- und Meisterschaftsspiele zwei verschiedene Paar Schuhe und man muss schauen, wie sie sich im Ernstkampf bewähren werden.»

Nichtsdestotrotz stimmt die Saisonvorbereitung Romain Gaspoz zuversichtlich. «Anhand der bisherigen Leistungen ist ein Final möglich. Ein konkretes Ziel haben wir jedoch keines festgelegt.» Ob Elfic, das im Jahr 2010 Meister wurde und im Vorjahr die Playoff-Final-Revanche gegen Hélios verlor, wieder eine Hauptrolle wird spielen können, hängt nicht zuletzt von der Konkurrenz ab. «Es gab viele Wechsel innerhalb der Nationalliga A. Martigny hat sich verstärkt, Riva auch. Und Hélios ist noch besser geworden», sagt Romain Gaspoz. «Wichtig ist, dass wir die Ausbildung der jungen Spielerinnen weiter vorantreiben, gleichzeitig aber kompetitiv bleiben.»

 Elfic startet am Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei Muraltese, einem der beiden Tessiner Aufsteiger neben Bellinzona, in die Meisterschaft.

«Die vielen neuen Gesichter sorgen dafür, dass sich keine Routine, dafür aber eine frische Dynamik einstellt.»

Romain Gaspoz

Trainer Elfic Freiburg

«Wichtig ist, dass wir die Ausbildung der jungen Spielerinnen weiter vorantreiben, gleichzeitig aber kompetitiv bleiben.»

Romain Gaspoz

Trainer Elfic Freiburg

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