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Freiburger Reformierte lancieren die Vorbereitungen zum Jubiläum

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2017 feiert die Welt 500 Jahre Reformation. Zu diesem Anlass sind schweizweit und im Kanton Freiburg verschiedene Anlässe vorgesehen. Sie sollen das Gedenken ermöglichen und zugleich den Reformierten eine Möglichkeit geben, sich ihrer Identität bewusst zu werden. Mit einer Synode in Murten stiess der Synodalrat der reformierten Kantonalkirche Freiburgs die Vorbereitungen an.

Das Jubiläum erinnert an Luthers Thesenanschlag in Wittenberg im Oktober 1517. Der Evangelische Kirchenbund (SEK) und die Kantonalkirchen sehen 13 Projekte vor, die Ende dieses Jahres beginnen und Mitte 2018 enden. Unter den vorgesehenen Anlässen ist ein Jugendfestival, an dem bis zu 10 000 ältere Jugendliche und junge Erwachsene erwartet werden. Sie werden von Beginn an in die Organisation und Konzeptionierung einbezogen.

Suche nach Identität

Die Reformierten sollen sich ihrer Wurzeln und ihrer Identität bewusst werden, sagte Projektleiter Serge Fornerod. Die Reformation der Kirche könne nie abgeschlossen werden. Sowohl strukturell als auch geistlich tue ständige Erneuerung not. Deshalb sei es rechtens, wenn die Kirchen, die aus dieser Reformation herauskamen, diesen Anlass lokal und global begehen. Das «Reformiert-sein» dürfe sich nicht darauf beschränken, gegen das eine oder das andere zu sein. «Wir müssen uns wieder daran erinnern, was unsere Kirche geschaffen hat.»

Zum protestantischen Selbstverständnis gehöre es, eine bescheidene Feier auszurichten und Widersprüche in 500 Jahren Reformationsgeschichte nicht zu verdecken. Laut Frédéric Noyer, Präsident der Synode, seien die Feierlichkeiten eine Chance, den Reichtum der reformierten Kirche kennenzulernen. Die Synodalen betonten im Rahmen der Diskussion, dass auch die Kirchgemeindeglieder in die Umsetzung einbezogen werden sollen. Die Veranstaltungen sollen konkret stark in den Kirchgemeinden verankert werden.

Die zentrale Informationsplattform des Schweizer Beitrags zum Reformationsjubiläum ist im Internet abrufbar unter www.ref-500.ch.

Eigener Nachwuchs

Im Rahmen eines Ordinationsgottesdienstes wurden danach Francesca Farrow und Fabienne Weiler in das diakonale Amt ordiniert. Sie üben Aufgaben in französischsprachigen Organen der Kirche aus. Synodalratspräsident Pierre-Philippe Blaser betonte, dass die Kantonalkirche stolz darauf sei, ihre eigenen Diakoninnen ausbilden und ordinieren zu können. fca

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