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Granges-Paccot will keinen Transitverkehr

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Mit einem einmaligen Gewinn von 2,39 Millionen Franken schliesst die Rechnung 2021 der Gemeinde Granges-Paccot ab. Sie will den sanften Verkehr fördern. Eine Durchgangsstrasse soll für 2,2 Millionen Franken saniert werden.

Granges-Paccot liegt zwischen zwei wichtigen Verkehrsachsen. Im Norden führt die Strasse von Freiburg nach Murten durch die Gemeinde. Im Süden grenzt der Ort an die Hauptstrasse von Freiburg nach Grolley und Avenches.

Die Gemeinde möchte zusätzlichen Transitverkehr verhindern. Sie hat keine Freude daran, dass Besucherinnen und Besucher etwa der Gottéron-Spiele eine Strasse durch den Ort als Abkürzung wählen, wenn sie vom Agy-Plateau und seinen Parkplätzen nach Hause fahren.

Zwei Strassen eignen sich: die Route de la Chenevière und die Route de Chantemerle. Auf Teilen beider Strassen herrscht bereits Tempo 30. Nun soll die Route de Chantemerle saniert werden.

Poyabrücke bringt Mehrverkehr

Der Ort weise seit der Eröffnung der Poya-Brücke deutlich mehr Verkehr auf, sagte Vize-Syndic Jean-Louis Barras an der Gemeindeversammlung vom Montagabend. Wegen des Mehrverkehrs will sich der Kanton mit 300’000 Franken an der Sanierung beteiligen. Diese ist auf 2,2 Millionen Franken budgetiert. Die Agglo will 940’000 Franken übernehmen. Die Gemeindeversammlung hat für einen Studienkredit 100’000 Franken gewährt.

Einmaliger Gewinn

Die Rechnung 2021 der Gemeinde schloss bei Einnahmen von 20,9 Millionen Franken mit einem Gewinn von 2,4 Millionen Franken ab. Syndic René Schneuwly warnte aber vor frühem Jubel.

Der ausserordentliche Gewinn ist auf den Wegzug von Unternehmen aus Granges-Paccot zurückzuführen. Sie müssen Aktien, die sie in Freiburg besassen, in ein anderes Land verschieben. Das warf Steuern für die Gemeinde ab.

Kritik an Feuerwehr-Reorganisation

Die geplante Reorganisation der Feuerwehr im Bezirk stösst in Granges-Paccot sauer auf. Die Neuerung führt dazu, dass der Standort Granges-Paccot aufgegeben werden soll. «Wir haben in unser Feuerwehrgebäude investiert. Das war für nichts», sagte Syndic Schneuwly. 45 Personen setzen sich für die freiwillige Feuerwehr ein. «Wir könnten schnell reagieren. Wir können diese Leute auch bei Anlässen einsetzen.» Diese Hilfe falle für die Gemeinde weg.

Die Gemeinde befürchtet Mehrkosten wegen des Abzugs der Feuerwehr. Im Dezember werden diese ein Thema bei der Präsentation des Budgets für das kommende Jahr sein.

Fehlende Umkleideräume

Unzufriedene Gesichter gibt es auch bezüglich der neuen Umkleideräume beim Fussballplatz. Dafür wurde vor einiger Zeit ein Kredit von 370’000 Franken gesprochen. Bis heute habe sich jedoch nichts getan, beklagte die Mutter eines Fussball-Juniors, der in einem lokalen Verein spielt. «Wenn Mannschaften von anderswo kommen, stehen sich die Fussballer in den bestehenden Umkleideräumen auf den Füssen», klagte die Mutter.

Gemeindeammann Schneuwly kennt die Geschichte. Das Projekt sei aufgegeben worden, weil der Architekt sich in den Kosten vertan habe. Für den Bau von zwei Umkleideräumen seien 800’000 Franken nötig. «So müssen wir Junior-Mannschaften abweisen», quittierte die sichtlich enttäuschte Mutter die Worte des Syndics. Dieser stellte aber klar, dass eine Alternative studiert wird und demnächst präsentiert werden kann.

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