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Grosse Investition für die Zukunft

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Seit fast 15 Jahren macht man sich in der Gemeinde Bas- Vully Gedanken über die Erweiterung der Primarschule und des Kindergartens. Nun sind die Planungen so weit fortgeschritten, dass die Einwohner im Dezember über einen Kredit für eine Erweiterung des Primarschulhauses in Nant abstimmen können.

Kosten von 7,2 Millionen

Am Montagabend informierte der Gemeinderat an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung detailliert über das Projekt. Das Siegerprojekt des Architekturbüros MJ2B aus Murten ist bereits seit letztem Jahr bekannt. Nun präsentierte der Gemeinderat eine genauere Kostenschätzung. Der Neubau kostet rund 7,2 Millionen Franken, eine neue Pelletheizung wird mit 565 000 Franken veranschlagt. Der zuständige Gemeinderat André Kaltenrieder wies darauf hin, dass die genaueren Kosten erst an der Gemeindeversammlung im Dezember bekannt sein werden, dann, wenn die Bevölkerung den Kredit genehmigen muss.

Mit Holz heizen

Zu diskutieren gab die halbe Million Franken für den Ersatz der Ölheizung der Turnhalle. Damit will die Gemeinde auch das neue Primarschulhaus mit Energie versorgen. «Wir haben uns bewusst für eine Pelletheizung entschieden, weil damit auch ein hoher Energieverbrauch wie für die Warmwasseraufbereitung wegen dem Duschen nach dem Turnunterricht kein Problem ist.» Vorgaben des Kantons würden zudem bei Neu- und Erweiterungsbauten einen Mindestanteil von erneuerbarer Energie vorsehen, so Kaltenrieder. Die neue Pelletanlage wird wie bisher die Turnhalle und sämtliche Gemeindegebäude vor Ort heizen und zusätzlich das neue Schulhaus.

Teures Projekt für Bas-Vully

 «Unsere finanzielle Lage ist nicht so gut, dass wir ein solches Problem einfach stemmen können», sagte Syndic Pierre-André Burnier zur Versammlung. Immerhin kosten das neue Schulhaus und die neue Heizung zusammen fast acht Millionen Franken. Trotzdem zeigte sich Burnier überzeugt vom Projekt. Eine Wahl hat die Gemeinde wohl keine, die Kapazitäten für Primarschule und Kindergarten sind längst erschöpft, seit bald zehn Jahren findet der Unterricht teilweise in eigentlich provisorischen Pavillons statt. «So hohe Investitionen könnten aber Konsequenzen haben für andere Projekte, aber wir müssen in die Zukunft investieren.»

Die Gemeinde Bas-Vully sei eine Gemeinde, die sich entwickelt: «Und deshalb braucht es dazu auch die nötige Infrastruktur im Schulbereich», so Burnier. Mitte der 60er-Jahre, als das aktuelle Primarschulhaus gebaut wurde, hatte es im Gebiet der heutigen Gemeinde Bas-Vully rund 1200 Einwohner. Heute, sagte Burnier, werde bald die Schwelle von 2100 Einwohnern erreicht sein.

Erweiterung möglich

Mit dem Bau des neuen Schulhauses reagiert die Gemeinde aber nicht nur auf die aktuelle Situation, sondern hat auch Möglichkeiten für eine zukünftige Erweiterung vorgesehen. Das neue Schulhaus bietet Platz für drei Primarschulklassen und zweiKindergartenklassen. Eine spätere Erweiterung in Form eines Anbaus am neuen Gebäude ist vorgesehen, mit Platz für zwei weitere Klassen.

Neue Besitzer

Versammlung sagt Ja zu Hausverkauf

Bas-Vully hat im April 2014 ein Gebäude auf Gemeindeboden aus einer Konkursmasse gekauft. Die Gemeindeversammlung genehmigte am Montagabend den Weiterverkauf des Gebäudes an einen ansässigen Schreinerbetrieb für 400000 Franken. Auch Ja sagte die Versammlung zur dazugehörigen Abgabe des Landes im Baurecht an den gleichen Betrieb.tk

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