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In der Stadtverwaltung arbeiten deutlich mehr Frauen als noch 2009

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 Der Freiburger Gemeinderat hat Massnahmen geprüft, die es erlauben, in Führungspositionen der Stadtverwaltung Berufs- und Familienleben zu vereinen. Dies war die Forderung eines Postulats, das die Generalrätinnen Manon Delisle (SP), Marie-Christine Dorand (FDP), Claudine Esseiva (FDP), Marine Jordan (SP) und Dominique Jordan Perrin (SP) sowie 34 Mitunterzeichnende eingereicht hatten.

Was den von den Postulantinnen erwähnten geringen Anteil von Frauen betreffe, habe sich die Situation in den letzten Jahren stark verbessert, sagte Syndic Pierre-Alain Clément (SP) an der Generalratssitzung vom Dienstagabend. Bis 2009 sei die Zahl der Frauen in leitenden Positionen stets etwa bei 15 Prozent gewesen, 2013 betrug sie 33 Prozent. «Damit kommen wir einem Ausgleich schon recht nahe», meinte Clément. Diese Entwicklung sei einerseits möglich gewesen, weil die Stadt bereits über Lohngleichheit verfüge und auch Teilzeitarbeit möglich sei. Ausschlaggebend seien jedoch grössere Personalwechsel gewesen. «Erst dies hat es ermöglicht, etwas an der Situation zu ändern.»

Noch kein Home-Office

Bei den Anstellungen der letzten drei Jahre sei die Situation fast ausgeglichen, schreibt der Gemeinderat zudem in seiner Antwort: Auf 48 Männer kommen 46 Frauen; von den zwölf Führungsposten wurden neun mit Frauen besetzt. Während aber von den 48 Männern 47 Vollzeit arbeiten, sind es bei den Frauen nur 45 Prozent.

Das von den Postulanten erwähnte Teilen einer Stelle werde zwar teilweise praktiziert, «je nach Art des Postens kann dies aber sehr kompliziert sein». Auch sei Home Office, also die Arbeit von zu Hause aus, momentan aus technischen Gründen nicht möglich, schreibt der Gemeinderat. «Bis in zwei Jahren sollte dies aber machbar sein.»

Sie freue sich über die Entwicklung der letzten Jahre, sagte Manon Delisle. «Ich wünsche mir aber, dass auch mehr Männer Teilzeit arbeiten können.» Zudem sei es wichtig, das Home-Office zu fördern. rb

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