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«Kassensturz»-Moderator Ueli Schmezer zu Gast bei der SRG Freiburg

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Den «Kassensturz»-Zuschauern ist Ueli Schmezer bestens bekannt. Am Donnerstagabend war er Gast bei der SRG Freiburg. Mal ernst, mal witzig erzählte der Moderator von seiner Arbeit; von der Themenauswahl, von der Aufbereitung der Sendungen und auch vom schwieriger werdenden Aufdecken von Ungerechtigkeiten. Der Kassensturz müsse in der Vielfalt der Sendungen seinen Platz verteidigen. «An Abenden mit wichtigen Fussball­spielen kann man versuchen, die Pausen mit Männerthemen zu füllen, um die Zuschauer bei der Stange zu halten», meinte Schmezer. Gemäss Sendekonzept seien klare Meinungen, aufbereitete Fakten und freche Fragen an Wirtschaftsbosse das Rezept, mit dem «Kassensturz» sich eine grosse Fangemeinde schaffe.

Im Gespräch mit Beat Hayoz, Fabian Kuhn, Bernadette Lehmann und über 50 Gästen stellte sich Schmezer auch kritischen Fragen. Ungerechtigkeiten mit Versicherungen und Auseinandersetzungen mit Juristen seien ein spannendes Arbeitsfeld. «Ja, ich liebe meine Arbeit!» Die Motivation, Ungerechtigkeiten und Konsumentenschwindel aufzudecken, sei auch nach 43 Jahren eine spannende Aufgabe für ihn und das 15-köpfige Team. Dabei gab Schmezer auch zu: «Es gibt Themen, die für das Bild undankbar sind.» Juristische Themen wie Gesetzesvorlagen würden seit der Zusammenarbeit mit «Espresso» nicht selten am Radio bearbeitet.

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