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Künstler blicken auf die Stadt Bulle

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Die Stadt Bulle entwickelt sich in den letzten Jahren rasend schnell; innerhalb von 30 Jahren hat sich die Bevölkerung von 10 000 auf 20 000 Einwohner verdoppelt. Dieser Wandel ist nicht nur demografisch, politisch und wirtschaftlich interessant, sondern auch künstlerisch. Das Greyerzer Museum hat sich des Themas angenommen und einen Wettbewerb zum Thema «Bulle–Eine Stadt im Focus» ausgeschrieben. Ziel war, eine künstlerische Vision der Stadt und ihrer Einwohner, ihrer Mobilität und ihrer urbanistischen Entwicklung zu zeigen. Aus 53 Dossiers aus der ganzen Schweiz hat eine Jury 13 Arbeiten ausgewählt, die jetzt im Museum ausgestellt sind.

Die Schau will weder werten noch erklären, sondern neue, originelle Perspektiven eröffnen. Das gelingt zum Beispiel mit den «Boîtes à meuh» der Lausannerin Carole Rey: Dreht man sie um, erklingt nicht das erwartete Muhen einer Kuh, sondern Geräusche der Stadt. Die einheimische Künstlerin Régine Gapany zeigt ein Mosaik aus 1600 Nachtaufnahmen von Bulle, realisiert mit dem Smartphone. Mit dieser Arbeit hat Gapany den Wettbewerb gewonnen, gemeinsam mit dem Genfer Séverin Guelpa, der die Skulptur «Pimp my barn» zeigt. Ebenfalls prämiert wurde das Berner Duo Matthieu Barbezat und Camille Villetard für seine Installation rund um eine Kuhhaut. Auch die Ölgemälde des Baslers Stefan Auf der Maur haben die Jury überzeugt und dem Künstler den vierten Rang eingebracht. Eine Besonderheit der Ausstellung ist die Art und Weise, wie die Werke vorgestellt werden: Anstelle von schriftlichen Erklärungen haben die Verantwortlichen zu jedem Werk ein kurzes, humoristisches Video drehen lassen.

Parallel zu «Bulle–Eine Stadt im Focus» laufen bis zum 8. März noch zwei weitere Ausstellungen, die sich mit der Stadt beschäftigen: Francesco Ragusa dokumentiert mit Fotos den Bau der neuen Primarschule, und Postkarten des Fotografen Charles Morel werfen einen Blick auf das Bulle des frühen 20. Jahrhunderts.

Greyerzer Museum,Bulle. Bis zum 8. März. Di. bis Fr. sowie So. 10 bis 12 und 13.30 bis 17 Uhr, Sa. 10 bis 17 Uhr.

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