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+ Marie Aeby-Perroulaz, Giffers

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

Marie Aeby-Perroulaz kam am 6. November 1920 als siebtes Kind der Familie Jldefons und Marie Perroulaz-Zbinden in Tentlingen zur Welt. Als die Familie nach Plaffeien zog, hatte sie noch eine Schwester bekommen, für die sie bald Verantwortung übernahm. Marie ging gerne zur Schule. Inzwischen wohnte die Familie in Düdingen. Früh wurden die Kinder zum Auswärts-Arbeiten verteilt, und sie kam, noch nicht 12-jährig, zur Familie Schwaller in Heitiwil. Sie hatte Glück, konnte weiter in Düdingen die Schule besuchen und lernte bei Frau Schwaller gut kochen.

Die französische Sprache hatte es ihr angetan, und so arbeitete sie nach dem Welschland-Jahr in verschiedenen Stellen in Lausanne und Payerne in Haushalt und Küche. Die Verdunkelungs-Sirenen während des Zweiten Weltkriegs sind ihr stets in Erinnerung geblieben. Später war Marie Aeby-Perroulaz in Bern in einer Kantine des Volksdienstes tätig. Neben der Arbeit nutzte sie die Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Marie Aeby-Perroulaz ist in einer katholischen Umgebung aufgewachsen. Der Glaube gab ihr Halt, schon als sie noch jung und auf sich selbst gestellt war. Sie entwickelte ein gesundes Selbstvertrauen und ein gutes Gespür dafür, sich für andere einzusetzen. Marie lernte Josef Aeby kennen, der sie im Mai 1950 zum Traualter führte. Gemeinsam bewirtschaftete das Paar den Bauernhof in der Moosmatta. Zwischen 1951 und 1959 erblickten vier Kinder das Licht der Welt.

Ihre grosse Leidenschaft war der Garten. Glücklich war Marie Aeby-Perroulaz auch, wenn sie mit feinen Menüs Familie und Gäste verwöhnen konnte. Acht Grosskinder erlebten eine grosszügige und liebevolle Grossmama.

Abwechslung boten ihr der Mütter- und der Landfrauenverein. An den Nachmittagen und Ausflügen mit dem Forum für das Alter nahm sie gerne mit ihrem Ehemann teil. Seinen Tod im Jahr 2011 konnte sie kaum überwinden.

Regelmässige Aufenthalte in ihrer früheren Wohnung und viele liebe Besuche erleichterten ihr den Heimaufenthalt. Am 9. März 2015 ist Marie Aeby-Perroulaz eingeschlafen, hoffend auf einen für sie vorbereiteten Platz. Eing.

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