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Martin Fuchs reist als Titelverteidiger nach Genf

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Die schwere Verletzung des Schimmels Clooney war einer der härtesten Momente im Leben von Martin Fuchs. Doch der Zürcher Reiter sitzt mit ungebrochenen Ambitionen im Sattel von vielversprechenden neuen Pferden.

Der 29-jährige Martin Fuchs, nach Onkel Markus und Vater Thomas der jüngste Champion der Fuchs-Dynastie, wird am Wochenende zusammen mit Steve Guerdat die Attraktion des CHI Genf sein. Dort wird er den Titel von 2019 im Grand Prix, einem der vier Turniere auf Grand-Slam-Level, verteidigen.

«Aber die Prüfung, auf die ich am meisten heiss bin, ist der Final der Top zehn», sagte der Zürcher vergangene Woche bei der Präsentation des Genfer Grossereignisses. Die Prüfung, welche einzig die Top Ten der Weltrangliste vereint, möchte er gewinnen. Darüber hinaus ist es seine grösste Motivation, dauerhaft zu den zehn besten Reitern der Welt zu gehören. So wie es ihm seit ein paar Jahren auch gelingt.

Der Schock mit Clooney

Der Unfall von Schimmel Clooney, der zwar noch lebt, aber nach einer schweren Schulterverletzung, die er sich im Sommer bei einem Ausrutscher auf einer Weide zuzog, nicht mehr in der Arena auflaufen wird, war ein Schock, gar ein Drama. Mit Leone Jei, einem neunjährigen Wallach, konnte Fuchs den Ausfall schnell kompensieren. «Leone Jei hat alle Qualitäten, aber ich werde die beiden nicht vergleichen. Er ist noch sehr jung. Ich werde oft gefragt, ob er so stark wie Clooney sein wird. Aber ich glaube nicht, dass es möglich ist, dass ich kurz hintereinander die beiden besten Pferde habe», sagte der Zürcher.

Leone Jei betrat mit einem Paukenschlag die Liga der Grossen, indem er Fuchs im September in Deutschland zum EM-Zweiten und Mannschafts-Goldmedaillengewinner machte. Das war schon fast so gut wie mit Clooney, auf dem er neben anderen zahlreichen Podestplätzen 2019 Europameister und 2018 WM-Zweiter geworden war.

Teamarbeit

Vom Pferdepfleger über den Teamchef bis hin zum Coach: Der Erfolg von Fuchs junior und den Schweizer Reitern ist auch das Ergebnis einer kollektiven Intelligenz. «Wir sind Kumpels. Wir spielen manchmal Karten und gehen nach den Wettkämpfen zusammen aus. Ich trainiere regelmässig mit Steve Guerdat. Wir sind leidenschaftliche Reiter», betonte Fuchs.

Der Genfer Michel Sorg, seit einem Jahr Equipenchef, hob die wichtige Rolle des Vaters Thomas Fuchs hervor, den viele als den besten Trainer der Welt bezeichnen. Thomas Fuchs ist immer präsent, in allen Belangen. «Er gehört zu der Sorte, die während der Spiele in Tokio ihr iPad herausholen, um die Schweizer Meisterschaften im Ponyreiten aus der Ferne zu verfolgen», sagte Sorg.

Martin Fuchs ist nicht nur zusammen mit Guerdat und bald auch Bryan Balsiger der Motor einer jungen und erfahrenen Schweizer Mannschaft. Er hat mit seiner Freundin aus den USA eine Firma gegründet, die sich mit der Auswahl von Pferden beschäftigt und diese über einen Geschäftspartner auf dem sehr exklusiven US-Markt verkauft. Wie seine Eltern hat er nun also auch im Pferdehandel Fuss gefasst.

Martin Fuchs ist ein sehr talentierter Reiter, der sich auf einen hochkarätigen Mitarbeiterstab stützen kann und über mindestens zwei sehr konkurrenzfähige Pferde verfügt. Neben Leone Jei, der in Genf den Grossen Preis bestreiten wird, ist dies Chaplin, der im Final der Top 10 antreten wird. Fuchs hat alles in der Hand, um die lange goldene Ära des Schweizer Springreitens zu verlängern.

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