Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neuerungen im Schokoladenmuseum

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Eingang des Maison Cailler hat schon gestern reges Treiben geherrscht–jedoch etwas anders als an einem ganz normalen Freitag: Handwerker haben letzte Arbeiten vollendet, Putzkräfte haben gestaubsaugt, was das Zeug hält, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Eingangsbereich wieder auf Vordermann gebracht. Bevor das Maison Cailler wieder öffnet und zahlreiche Besucher aus der Schweiz und dem Ausland in die beliebteste Touristenattraktion der Romandie strömen, mussten noch letzte Abschlussarbeiten fertiggestellt werden. Trotzdem gewährte Cailler den Medien noch vor der offiziellen Eröffnung einen Einblick in die frisch renovierte Erlebnisausstellung.

Neugestaltung nach fünf Jahren

Die Renovation des Maison Cailler sei aus verschiedenen Gründen nötig gewesen, erklärte dessen Direktorin Fleur Helmig gestern an der Medienkonferenz: «Wir konnten während den letzten Jahren viele Erfahrungen sammeln und haben viele Rückmeldungen erhalten.» Diese wollte sie während der Renovation umsetzen und miteinbeziehen. So habe Cailler zum Beispiel die verfügbaren Sprachen im Tour-Guide um Russisch und Arabisch erweitert. «Wir versuchen stets die Besucherfreundlichkeit im Rundgang zu verbessern», betonte Fleur Helmig.

Einen weiteren Aspekt der Besucherfreundlichkeit stellen die Wartezeiten dar. Aufgrund der hohen Besucherzahlen sei es oft zu Wartezeiten bis zu eineinhalb Stunden gekommen, erklärte Helmig. «Dafür haben wir nun Attraktionen entworfen, die zur Zeitüberbrückung dienen», fügte sie an. Neu stehen in der Erlebnisausstellung auch die Mitarbeitenden von Cailler und weltweiten Lieferanten im Vordergrund. Wie die Direktorin erklärte, habe Cailler in der Vergangenheit ihre Mitarbeitenden zu wenig in die Ausstellung integriert. Deshalb habe man das in der neuen Ausstellung angepasst. «Ich glaube, dass es wertvoll ist, wenn Besucher sehen können, wer hinter der Schokoladenproduktion steht», erläuterte sie.

Viele Firmen an der Renovation beteiligt

Gemäss Fleur Helmig hat Cailler rund 30 Firmen für die Renovation der Erlebnisausstellung engagiert. «Firmen aus dem Greyerzbezirk, der Romandie, der Deutschschweiz und ein europäisches Unternehmen haben an der Renovation mitgearbeitet», präzisierte sie. Bei der Frage, wie viel die Renovationsarbeiten gekostet haben, zeigte sich Cailler-Geschäftsführer Alessandro Rigoni hingegen zurückhaltend und wollte keine allzu konkreten Angaben machen. «Der Betrag liegt im siebenstelligen Bereich», sagte er dazu lediglich.

 Mit der Investition in das Maison Cailler ist nebst der Renovation auch eine Erweiterung der Erlebnisausstellung erfolgt. Gemäss Fleur Helmig sind das beispielsweise ein neuer Kinofilm mit integriertem Schokoladen-Quiz, ein digitales Gästebuch, eine Confiserie, das sinnliche Erkunden von Schokoladen-Rohstoffen oder ein Parcours unter freiem Himmel.

Und welche Neuerung gefällt der Direktorin am besten? Sie mochte sich nicht festlegen: «Für mich ist die gesamte Ausstellung ein Highlight», schwärmte Helmig.

Tag der offenen Tür

Das Fünf-Jahre-Jubiläum des Maison Cailler fällt genau auf den 29. März. «Aus diesem Anlass organisieren wir einen Tag der offenen Tür und gewähren allen einen kostenlosen Eintritt», sagte Fleur Helmig. Ab heute ist das Maison Cailler wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Zahlen und Fakten

Beliebteste Attraktionin der Romandie

Wie Cailler in einer Medienmitteilung schreibt, sei die Ausstellung in den letzten fünf Jahren zur beliebtesten Touristenattraktion der Romandie avanciert. Allein im Jahr 2014 hätten 414643 Besucher das Maison Cailler besucht. Die Schokoladenfabrik im Greyerzbezirk sei zudem auch bei Touristen aus dem Ausland beliebt. Mittlerweile kämen die Besucher zur einen Hälfte aus der Schweiz und zur anderen Hälfte aus dem Ausland.lp

Mehr zum Thema