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+ Ottilie Schneuwly-Piller, Schmitten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ottilie Schneuwly-Piller kam am 12. September 1933 als zweites Kind von Josef und Olga Piller-Aebischer in Fendringen zur Welt. Sie wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schule besuchte sie in Bösingen. Es war eine harte, doch glückliche Zeit. Freude bereiteten ihr die Besuche in der Wirtschaft Mülital bei ihrer Gotte, wo sie ein Taschengeld verdienen konnte. Nach ihrer Schulzeit zügelte die Familie an den Stadtrand von Freiburg, ins Torry. Sie vermisste den Sensebezirk und ihre Kameraden. Im Februar 1952 lernte sie ihre grosse Liebe, Josef Schneuwly, kennen. Am 26. Januar 1959 fand in der Kirche Bösingen die Hochzeit statt. Es war ein kalter Tag, doch ein sehr schönes Fest. Die Hochzeitsreise führte nach Rom, wo sie von einem Sensler Schweizergardisten begleitet wurden. Das Paar nahm Wohnsitz in Litzistorf, wo Trudi und Marius auf die Welt kamen. Am 1. März 1962 zügelte die Familie nach Friesenheit. Hier standen die Wiegen von Peter und Hubert. Sie schneiderte die Kleider selber, so konnte sie ihren Berufswunsch auf eine andere Art ausleben.

Bedingt durch den Autobahnbau zügelte die Familie nach Vetterwil. Auch hier war sie mit viel Einsatz Bäuerin, hatte stets einen gepflegten Garten mit Gemüse und Blumen. Sie brachte Znüni und Zvieri aufs Feld, oft begleitet vom Hofhund. Sie half mit, wo man sie brauchte, jedoch immer lieber im Hintergrund. Ein Höhepunkt des Jahres war die Kilbi für die Verwandtschaft.

Ferien kannte sie nicht. Mit der Saatzucht reisten sie und ihr Mann nach Wien und nach Holland. Am Sonntag unternahm die Familie oft Ausflüge, vor allem in die Berge und zu Verwandten. Beliebt waren die Wallfahrtsorte Bürgeln, Les Marches und Grandvillard.

Ottilie Schneuwly-Piller war eine herzensgute Mutter, die ihre Kinder unterstützte und ihnen half, wo sie nur konnte. Sie war das Zentrum der Familie. Die sieben Grosskinder liebten ihr Grossmami sehr. Sie hütete sie, ging ans Kinderlotto oder brachte ihnen jassen bei.

Die Zuckerkrankheit und Gichtbrachten Einschränkungen, und Herzprobleme machten eine Operation nötig. Sie war die letzten 20 Jahre nie ganz gesund. Doch sie durfte goldene Hochzeit und runde Geburtstage feiern. Ihr Mann unterstützte sie tatkräftig. Gerne klopfte sie einen Jass, sie liebte Blumen und sass auf der Bank vor dem Haus. Bei einem Spitalaufenthalt erlitt sie einen Hirnschlag, an dem sie am 11. September 2015, einen Tag vor ihrem 82. Geburtstag, starb. Die Familie vermisst sie sehr, doch gönnt sie ihr die Erlösung von ihren vielen Leiden.  Eing.

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