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Pierre-Aeby-Gasse in Freiburg erhält ein neues Gesicht

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Die Stadt Freiburg legte am Freitag die Pläne für die Aufwertung der Pierre-Aeby-Gasse in Freiburg öffentlich auf. Die Bauarbeiten sollen in einem Jahr beginnen.

Die enge Pierre-Aeby-Gasse in der Nähe des Lindenplatzes in Freiburg führt ein Aschenbrödel-Dasein. Ihr mittelalterliches Flair wird durch parkierte Autos gestört. Darum möchte der Gemeinderat den Ort im Zuge der Verlegung des Fernwärmenetzes aufwerten.

Dazu hat er in einem partizipativen Prozess zusammen mit der Bevölkerung ein Projekt entwickelt, das den Raum den Menschen und den Geschäften zur Verfügung stellt und gleichzeitig einen Teil der Parkplätze beibehält. Damit nimmt das Projekt auch die wichtigsten Forderungen aus der Bevölkerung auf – nämlich das Leben auf der Gasse und den Plätzen zu fördern, den Raum zu begrünen, den Verkehrsfluss zu verlangsamen und zu begrenzen, um den Fussgängern mehr Platz zu verschaffen, sowie die Parkmöglichkeiten optimaler zu gestalten.

Weniger Autos

Konkret soll die Gasse in eine Begegnungszone mit Einbahnverkehr umgewandelt werden. Dabei gilt künftig Tempo 20. Wie der Gemeinderat mitteilt, habe dies den Vorteil, dass die Rückgabe von Raum an die Bevölkerung mit der Beibehaltung von 12 Parkplätzen in Übereinstimmung gebracht werden könne. 20 Parkplätze werden definitiv verschwinden. Wie Bauvorsteherin Andrea Burgener (SP) auf Anfrage sagte, habe man sich mit den Anwohnerinnen und Anwohnern auf diese Lösung geeinigt. 

Mehr Leben

Drei Plätze sollen es der Bevölkerung zudem ermöglichen, sich zu besammeln. Der wichtigste ist der Fischmarktplatz. Das Projekt zielt darauf ab, dem Platz Leben einzuhauchen, indem darauf Aktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner ermöglicht werden. Ein Pflastersteinbelag wird über die Strasse hinweg bis zum Fuss des gegenüberliegenden Gebäudes an der Pierre-Aeby-Gasse verlegt. Dies soll auch  den Automobilisten optisch signalisieren, dass sie einen gemeinsam genutzten Raum durchqueren.

Ein zweiter, kleinerer Platz befindet sich eingangs der Gasse neben dem Gebäude der Universität Freiburg und wird mit einem durchlässigen mineralischen Belag versehen.

Der dritte Platz liegt im Süden auf der Höhe des Gebäudes Nummer 10 und wird gegenwärtig von Mobility-Autos belegt, die umziehen müssen. Im Anschluss daran wird das Trottoir vor den Gebäuden Nummer 4 bis 8 verbreitert, um einen «Sockel» zu schaffen, der von den Restaurants und Ladengeschäften im Erdgeschoss genutzt werden kann.

Die bestehenden Bäume bleiben erhalten, und es werden drei zusätzliche Exemplare gepflanzt. Die Bauarbeiten beginnen im Herbst 2022 nach dem Anschluss der Pierre-Aeby-Gasse an das Fernwärmenetz. Ob dieser Fahrplan eingehalten werden könne, hänge aber auch von eventuellen Einsprachen ab, sagte Burgener. Aufgrund des überaus gelungenen partizipativen Prozesses hoffe sie aber, dass solche möglichst ausblieben. Das Projekt ist noch bis zum 6. Dezember öffentlich aufgelegt. 


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