Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Professioneller Raum für Theaterschaffende auf der Blue Factory 

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern hat den Raum Gate auf der Blue Factory in Freiburg zu einem Atelier für Theater-, Tanz-, Medien- und Konzeptkünstler umgebaut. Dies mit der Unterstützung von Bund und Kanton. Am Samstag wird der Raum feierlich eingeweiht.

Mit dem Festival Weekend Prolongé, das im Jahr 2020 zum ersten Mal stattfand, hat die Freiburger Gruppe Sauvage eine besondere Plattform für Freiburger Künstlerinnen und Künstler der darstellenden Künste geschaffen. Schauspielerinnen und Schauspieler, Zirkusartisten und Tänzerinnen konnten an diesem Anlass ihre Kreationen und ihr Können zeigen. Können, das sie ausserhalb Freiburgs erwerben, da es im Kanton keine Ausbildung für die darstellenden Künste gibt. Das Festival fand jeweils im Raum Gate statt, einer ehemaligen Garage auf dem Blue-Factory-Areal in der Stadt Freiburg. 

«Mit dem Festival entstand die Idee, den Raum ganzjährig für Proben und Projekte nutzen zu können», erklärt Maxine Devaud von der Produktionsfirma Oh la la. Sie wurde im letzten Jahr von der Gruppe Sauvage für die Organisation des Festivals und jetzt für den Transformationsprozess an Bord geholt. Sauvage, bestehend aus Sarah Eltschinger, Yann Hermenjat und Yann Philipona, suchte mit dem Kulturverantwortlichen der Bluefactory AG, Martin Schick, nach Möglichkeiten, wie der Raum zu einem leistungsfähigen Arbeitsort für aufstrebende Künstlerinnen und Künstler der darstellenden Künste umgebaut werden kann. Die Produktionsfirma erarbeitete sodann das Projekt, welches sie bei Kanton und Bund einreichte. Um zudem Breitenwirkung erzeugen zu können, wurde eine Zusammenarbeit mit dem Festival «Fais comme chez toi» im Wallis vereinbart. Die öffentliche Hand hiess das Projekt gut und unterstützte es mit 78’000 Franken. 

Ein Pilotprojekt

Mit dem Geld konnten im Gate inzwischen ein Tanzboden verlegt sowie Gerüste für Beleuchtung und Lautsprecher montiert werden. Das technische Material erwarben die Initiantinnen und Initianten in grossen Teilen secondhand. Bis zur Eröffnung des Raumes diesen Samstag werden noch die Wände schwarz verkleidet, sodass am Ende eine Blackbox entsteht. 

Maxine Devaud von «Oh la la» und Techniker Laurent Magnin vor dem umgebauten Künstleratelier Gate.
Corinne Aeberhard

«Für die Gruppe Sauvage ist das Gate ein regelrechter Luxus, zumal die Künstlerinnen und Künstler teilweise noch in Ausbildung stehen, und es nicht viele Räume im Kanton gibt, um proben zu können», sagt Maxine Devaud. Da das Gebäude wohl in zwei bis drei Jahren abgerissen wird, ist die Errungenschaft jedoch von begrenzter Dauer. Die Zeit erlaube es dennoch, Erfahrungswerte zu sammeln und die Bedürfnisse der Szene abzuklären. 

Die Hoffnung von Sauvage ist es, sich so etablieren zu können, dass es danach leichter wird, Räume zu finden.

Interessierte bitte melden

Nun muss in das Gate aber erst einmal Leben kommen. Sauvage bietet dafür dreiwöchige Residenzen an. Personen und Gruppen, die den Arbeitsraum gerne umsonst nutzen möchten, können sich zudem bei Sauvage melden. Einen Einblick in den neuen Raum und Informationen zur künftigen Nutzung gibt es beim Einweihungsfest: am Samstag, 14. Mai, ab 18.30 Uhr. Vormerken darf man sich schliesslich das Wochenende vom 14. bis am 17. September. Dann findet die dritte Ausgabe des Festivals «Weekend Prolongé» statt.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen