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So weit die Füsse tragen

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«Ich kann meinem Team nicht eine Sekunde einen Vorwurf machen», sagt Ärgera-Trainer Jan Jungo nach der 0:9-Heimniederlage gegen Piranha Chur, einem der Leader der NLA. «Wir haben gewusst, dass ein ganz starkes Chur zu uns kommen würde. In meinen Augen ist Piranha spielerisch noch eine Klasse besser als letzte Saison.» Damals wurden die Bündnerinnen Vize-Meister.

Ärgera hält bis Spielhälfte mit

Trotzdem erachtet Jungo die Niederlage als um das eine oder andere Tor zu hoch. «Am Schluss ging alles rein, was Piranha auf das Tor gebracht hat.» Bis zur Minute 39:59 hatte es nur 0:3 gestanden, dann kassierte Ärgera noch einen Treffer im zweiten Drittel und fünf weitere in den letzten zwanzig Minuten. «Klar, Chur hatte in den ersten 35 Minuten mehr Ballbesitz, aber wir sind defensiv recht gut gestanden und konnten offensiv einige Akzente setzen. Teilweise standen wir alleine vor dem Tor, haben den Ball aber einfach nicht im Netz untergebracht.» Dabei wäre ein Tor für das Selbstvertrauen positiv gewesen, trauert der Trainer den verpassten Möglichkeiten hinterher.

 

«Ich kann meinem Team nicht eine Sekunde einen Vorwurf machen.»

Jan Jungo

Ärgera-Trainer

 

Um zum Torerfolg zu kommen, fehlte den Freiburgerinnen in der Schlussphase aber ganz einfach auch die Kraft. Derweil die Gäste mit sechs Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen aus dem Vollen schöpfen konnten, kam Ärgera gerade mal auf zwei Linien. «Während Chur Energie bis am Schluss hatte, war sie bei uns auf einmal nicht mehr vorhanden. Wir können die Breite unseres Kaders nicht schönreden. Die Qualität der Spielerinnen, die da sind, stimmt aber.»

Ärgera Giffers zahlt momentan ganz einfach den erwarteten Preis für sein Pech auf dem Transfermarkt. In Konkurrenz mit den Berner Nationalliga-A-Teams liessen sich einfach keine Zuzüge finden. «Hinzu kommt, dass bei uns eine Spielerin zurzeit verletzt ist und auch bei den Juniorinnen Ausfälle zu beklagen sind», erklärt Jungo.

«Nichts ist unmöglich»

Am Wochenende wartet eine Doppelrunde mit der Heimpartie gegen Rychenberg Winterthur und dem Auswärtsspiel in Zug auf Ärgera. Ein zu hartes Programm für das knappe Kader? «Nein, wir hatten eine gute Vorbereitungsphase. Ich denke, die Spielerinnen können sich gut erholen. Aber natürlich muss taktisch von uns was kommen.» Das Ziel ist klar: Die ersten Punkte der Saison sollen her. Für Jungo kein Ding der Unmöglichkeit: «Frauenfeld hat am Wochenende auch gegen einen Aufsteiger verloren. Nichts ist unmöglich. Wichtig wäre, dass wir in den ersten Minuten einen Torerfolg zustande brächten. Einem Rückstand hinterherzurennen ist mit so wenigen Spielerinnen nicht hilfreich.»

Telegramm

Ärgera Giffers – Piranha Chur 0:9 (0:2, 0:2, 0:5)

Giffers. 132 Zuschauer. SR Lehmann/Manser. Tore: 9. Rüttimann (Ulber) 0:1. 10. Spichiger (Zwinggi) 0:2. 28. Marti (Spichiger) 0:3. 40. Ulber (Rüttimann) 0:4. 47. Ulber (Cotti) 0:5. 51. Zwinggi (Marti) 0:6. 55. Ulber (Zwinggi/Ausschluss Reinhard) 0:7. 58. Capatt (Rüttimann) 0:8. 59. Zwinggi (Spichiger) 0:9. Strafen: 1-mal 2 Min. gegen Ärgera.

Ärgera Giffers: Roux, Berger, Stump, Wieland, Kohler, Gross, Dietrich, Reinhard, Ganz, Buri, Dazio, Köstinger, Bertolotti, Bertschy.

Frauen. NLA. Rangliste (alle 2 Spiele): 1. Piranha Chur 6. 2. Dietlikon 6. 3. Wizards Bern Burgdorf 6. 4. Rychenberg Winterthur 3. 5. Emmental Zollbrück und Berner Oberland je 3. 7. Waldkirch-St. Gallen 3. 8. Zug United 0. 9. Red Lions Frauenfeld 0. 10. Ärgera Giffers 0.

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